(R.S.) Für die JSG Idarwald ist es die Woche der Entscheidung! Die Mannschaft hat zunächst das Heimspiel gegen Bendorf zu absolvieren, dann steht am Sonntag das schwere Auswärtsspiel in Bitburg an. „Alle sind fit. Die ersten drei schaffen die Quali. Hier rechne ich neben uns mit Bendorf, Mülheim und Bitburg“ so Trainer Igor Domaschenko, für den auch an diesem Wochenende eine hohe Belastung durch seine Trainertätigkeit bei Idarwald und Irmenach/Kleinich/Horbruch zukommt.
(R.S.) Zufrieden zeigte sich Idarwald (eine Spielgemeinschaft zwischen der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und der SG Gösenroth) Trainer Igor Domaschenko mit der Angriffsleistung seines Team, Kritik übte der Handballcoach allerdings am Abwehrverhalten seiner Mannschaft und der schwachen Torhüterleistung.
„So erklärt sich der knappe Heimerfolg des Teams! Im Angriff top, in der Abwehr eine Katastrophe“, fand Domaschenko, der aus seiner Mannschaft Florian Saam (linker Rückraum) und Benjamin Weirich hervorhob. Leider verletzte sich Weirich und konnte so in Saarburg nicht eingesetzt werden. Die ständige 6-7 Tore Führung der Gastgeber schmolz zum Spielende, der Sieg war aber nie gefährdet.
Vogel und Wagner – Löwen (5), Friedrich (7/2), F. Saam (9), Weirich (8), Scherschlicht (6), Hammann (3), C. Saam (1), Ciminski, Schell, Molz, Schneider (1).
TuS Fortuna Saarburg – JSG Idarwald 20:44 (10:20)
Mit der zweiten Niederlage in Folge dürfte der Traum der Saarburger Jungs von der Relegation bereits ausgeträumt sein. Gegen die JSG Idarwald kassierte die Mannschaft eine in dieser Höhe nicht erwartete Niederlage.
„Unsere Niederlage geht in Ordnung. Nicht aber die Art und Weise, wie sich der Großteil der Spieler präsentiert hat. Ohne kämpferischen Einsatz und ohne Spieler, der einen Führungsanspruch erhob, hatten wir keine Chance gegen die gut auf uns eingestellte Gästemannschaft. Einziger Lichtblick bei uns war Fabian Wallrich im Tor. Wenn die Einstellung sich nicht ändert, werden wir noch größere Probleme bekommen“, ahnt TuS Coach Tim Moske.
„Es war das für uns erwartet schwere Spiel, das für uns optimal gelaufen ist. Mit Natan Wagner hatten wir den stärksten Spieler im Tor. Unsere Abwehr hat sich gegenüber dem letzten Spiel insgesamt stark gesteigert, war wesentlich aggressiver“, lobte JSG Coach Igor Domaschnenko, der mit seinem Team damit im zweiten Spiel den zweiten Sieg feierte und damit die Quali geschafft hat.
TuS: Bettendorf und Wallrich – J. Strupp, Hoffmann (7), Ballinger, . S. Braun (8), Rauhof, S. Strupp (1), J. Braun (1); Zehren (2), Irsch.
JSG: Wagner – Löwen (12), F. Saam (6), Friedrich (7/4), Scherschlicht (8), C. Saam (2), Hammann (6), Ciminski (1), Schell (1), Schneider (1).
Fahrt zur Abschiedsgala von Heiner Brand am 03.06.2012 in der SAP-Arena Mannheim
Wenn nicht jetzt, wann dann? Nach 34 Jahren als Spieler und Trainer beim VfL Gummersbach, zwei Jahren bei der SG Wallau-Massenheim und 14 Jahren als Trainer der Deutschen Handball-Nationalmannschaft erhält Heiner Brand am 3. Juni 2012 das wohl größte Abschiedsspiel in der deutschen Handball Geschichte.
Höhepunkt ist das Spiel der „Heiner Brand Nationalmannschaft“, bestehend aus aktuellen Nationalspielern, Weltmeisterhelden und Ex-Nationalspielern wie Christian Schwarzer, Henning Fritz, Pascal Hens, Stefan Kretschmar, Markus Baur, Volker Zerbe, Michael Kraus, Florian Kehrmann und Daniel Stephan, die gegen eine „Weltauswahl“ antreten. Ein Leckerbissen für jeden Handball Fan.
Weggefährten aus 50 Jahren Handball werden sich ein „Stell dich ein“ geben. Die WM Helden von 1978 Jo Deckarm, Erhard Wunderlich, Arno Ehret, aus den Achtzigern Schorle und Uli Roth, „Der Hexer“ Andreas Thiel, Martin Schwalb, Stefan Hecker und viele, viele weitere Handballgrößen. Ein dreistündiges Programm mit vielen Überraschungen, u.a. mit einem Live Auftritt der „Höhner“ mit ihrem WM Song „Wenn nicht jetzt, wann dann?“.
Wir fahren mit einem Reisebus zur Abschiedsgala in der Mannheimer SAP-Arena. Einlass ist ab 14.30 Uhr, so dass gegen 12.30 Uhr Abfahrt sein wird. Wir rechnen mit der Rückkehr gegen 20 Uhr. Treffpunkte werden in Gösenroth, Laufersweiler, Sohren und Kirchberg sein.
Preise inklusive Busfahrt:
Kinder bis 12 Jahre: 20 €
Jugendliche: 22 €
Erwachsene: 25 €
Das Geld werden wir auf der Hinfahrt einsammeln.
Wer Interesse hat mitzufahren, sollte sich bei seinem Jugendtrainer, per eMail an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  oder telefonisch bei Jochen Tatsch unter 06544/991834 anmelden. Anmeldeschluss ist der 31.05.2012. Da nur eine begrenzte Kartenanzahl zur Verfügung steht, solltet Ihr Euch schnellstmöglich anmelden!
TV Bitburg - SG Gösenroth/Laufersweiler 43:32 (21:15)
Die SG Gösenroth/Laufersweiler hat ihren Teil zu einem Handballfest beigetragen: Die Mannschaft der scheidenden Trainerin Jutta Holl spielte beim TV Bitburg munter mit, musste unterm Strich aber die Stärke des Meisters und Aufsteigers anerkennen und verlor klar. Während die Bitburger Spieler mit ihren Fans den Aufstieg ausgelassen feierten, sich mit Sekt bespritzten und „Oh wie ist das schön…“ trällerten, blieb den Gästen nur die Rolle des Zuschauers. Ganz fair erkannte man aber von SG-Seite nicht nur die klare Niederlage, sondern auch den Bitburger Aufstieg an. „Es war das erwartete Feuerwerk. Ich bin mit der Vorstellung meiner Jungs noch nicht einmal unzufrieden. Bitburg hat aber auch gegen uns unterstrichen, dass es aufgrund der großen individuellen Klasse verdient aufgestiegen ist“, betonte Holl. Trotz der klaren Pleite war es auch für Timo Stoffel (geht nach Irmenach) und Florian Hübner (hört aus familiären Gründen auf) ein würdiger Abschluss. „Die Kulisse mit fast 500 Zuschauern war beeindruckend. Wir wollten noch mal alles geben, Bitburg war einfach zu stark“, sagte Hübner, der sich als Top-Torjäger der Rheinlandliga verabschiedet. Hübner räumt künftig Frau und Nachwuchs Priorität ein, gestand aber am Samstag auch ein, „dass ich sehr gerne noch einmal mit solch einem super Trainer wie Daniel Fellenzer zusammengearbeitet hätte.“ bon/aa
Gösenroth: Meyer, Lengert – Stoffel (6), J. Tatsch (2), Stumm (2), Hermann (2), Dreher (4), Müller (4), Peltsch (3), Gerhard (2), Hübner (6/3), A. Tatsch, Marius Fritz (1).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 30. April 2012, Seite 26
TV Bitburg – SG Gösenroth/Laufersweiler 43:32 (21:15)
Der TV Bitburg hat sein Ziel erreicht! Die Mannschaft von Trainer Janosh Klimek setzte sich auch im letzten Heimspiel gegen den Aufsteiger aus dem Hunsrück durch und gewinnt bei gleichzeitiger Niederlage des ärgsten Verfolgers, der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch die Meisterschaft mit drei Punkten Vorsprung.
400 Zuschauer bildeten den eindrucksvollen Rahmen einer gelungenen Meisterschaftsparty, die bis in die Nacht andauerte. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und uns eindrucksvoll aus der Saison verabschiedet. Wir sind alle glücklich und ich muß den Hut zücken vor meinen Jungs, die mit ihrer Leistung gezeigt haben, dass sie die stärkste Mannschaft der Liga sind.
Schnell sorgte der Gastgeber für klare Verhältnisse, zog über 5:2 davon, die SG blieb bis 10:9 dran, bevor die Gastgeber sich bis zur Pause deutlicher absetzten. Die Maßnahme der Gäste, Florian Enders von Beginn an in Manndeckung zu nehmen, verfehlte ihre Wirkung. „Darauf waren wir vorbereitet und alle andere Spieler haben die Verantwortung übernommen.
Nach dem Wechsel versuchte die SG vergebens, mit einer weiteren Manndeckung das Spiel der Eifelaner zu stören, doch auch dieser Versuch verfehlte die Wirkung. Beim 24:16 war die Vorentscheidung gefallen. Lediglich bis 31:25 konnte der Gast verkürzen, dann setzte sich der Gastgeber, bei dem alle Spieler ihre Spielanteile bekamen, weiter ab und beendete unter dem Riesenjubel der Fans die Begegnung als verdienter Sieger.
„Wir haben mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren sehr gute Perspektiven. Jetzt müssen wir begreifen, dass wir in der RPS Oberliga angekommen sind“, meint der TVB Coach.
Frisch Auf Göppingen steht vor dem Highlight der Saison. Der Handball-Bundesligist möchte unbedingt seinen Titel verteidigen und zum zweiten Mal nacheinander den EHF-Pokal gewinnen.
Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat zwei Tage nach dem endgültigen Klassenverbleib den estnischen Handball-Nationalspieler Mait Patrail verpflichtet.
Meister THW Kiel gewinnt alles, Ex-Champion HSV Hamburg nahezu nichts. Die sportliche Situation des entthronten Handballmeisters ist ohnehin schon schwer für die Fans zu ertragen; im Vergleich mit dem übermächtigen Erzrivalen schmerzt die traurige Entwicklung doppelt.