Startseite :: Aktuell
Donnerstag, 23. Februar 2012
Hauptmenü
Interaktiv
Sponsoring
Banner
Anmelden



Statistiken
Seitenaufrufe : 691596
Aktuelles


Setzt die Gösenroth/Laufersweiler ihren Lauf fort?

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Bad Ems (Samstag 19.30 Uhr Rhaunen)

Ausgangslage: Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler hat zwischenzeitlich das Abstiegsgespenst vertrieben, liegt auf Platz 5 der Tabelle und kann mit einem Sieg gegen Bad Ems den Gast vom 4. Platz verdrängen und damit ins obere Tabellendrittel vorstoßen. Beeindruckend auch die Serie der SG, die nun seit fünf Spieltagen von Sieg zu Sieg eilt. „Das soll so weitergehen“, gibt sich Trainerin Jutta Holl kämpferisch, gibt aber auch zu, dass in einigen Fällen auch das Glück der SG hold war.
Personal: Timo Peltsch und Jury Seidensahl werden fehlen, dafür sollten Arne Tatsch und Florian Hübner wieder zur Verfügung stehen.
Prognose: „Vor allem den starken Rückraum der Gastgeber müssen wir in den Griff bekommen, hatten bei der Hinspielniederlage keinen guten Tag und wollen jetzt für eine Überraschung sorgen“, so die SG Trainerin.

mosel-handball.de vom 21.02.2012

 
Gösenroth fliegt aus Pokal raus

Handball Oberligist HV Vallendar beim 33:25 zu stark für Rheinlandligisten

M Sohren. Im Viertelfinale des Pokals des Handballverbandes Rheinland hat der Rheinlandligist SG Gösenroth/Laufersweiler erwartungsgemäß gegen den HV Vallendar den Kürzeren gezogen: Der Oberligist gewann in Sohren mit 33:25 (14:9) und steht somit genau wie die Liga-Konkurrenten TV Moselweiß und TV Mülheim sowie Rheinlandliga-Abstiegskandidat TV Welling im Final Four.
Die Vorzeichen auf eine Gösenrother Überraschung standen schlecht: Neben Rückraum-Akteur Arne Tatsch musste auch Torjäger Florian Hübner wegen einer Fußverletzung passen. Die Hunsrücker kamen gegen den Oberligisten zu Beginn nicht ins Spiel und lagen schnell 1:6 in Rückstand. Trainerin Jutta Holl ahnte Schlimmes, doch ihr Team fing sich mit zunehmender Spieldauer. Bis zur Pause wurde der Rückstand nicht größer, mit 9:14 aus Gösenrother Sicht wurden die Seiten gewechselt. Spannend wurde es allerdings im zweiten Durchgang nicht mehr. Das lag vor allem an der starken Abwehr der Vallendarer. Zweitbester Werfer bei Gösenroth war Juri Saidensal, der vorerst sein letztes Spiel machte, weil er kürzer treten möchte.

Gösenroth: Schneider, Lengert – Stoffel (6/1), J. Tatsch (3/1), Stumm (4), Hermann (1), Dreher, Müller, Saidensal (5), Peltsch (2), Gerhard, Fritz (3). bon

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 13. Februar 2012, Seite 20

 
Vallendar steht mit Sieg über Gösenroth/Laufersweiler inm Final Four

SG Gösenroth/Laufersweiler – TV Vallendar 25:33 (9:14)

Wie erwartet zieht der TV Vallendar ins Final-Four des Pokals ein! Die Mannschaft setzte sich beim Rheinlandligisten im Hunsrück ungefährdet durch. Dabei erwischten die ohne Hübner und Arne Tatsch (beide Fußverletzung) angetretenen Gastgeber den besseren Start, führten schnell mit 1:6!
„Da habe ich Schlimmes geahnt“, gestand SG Trainerin Jutta Holl, deren Mannschaft sich gegen die körperlich überlegenen Gäste schwer tat und gegen die die SG Angreifer keine Mittel im Angriff fanden. „Die standen wie ein Bollwerk, sehr defensiv. Wenn etwas durchging, dann wurde es Beute der guten Torhüter“, erklärte Holl, für die Vallendar zurecht im Final-Four steht. „Sie sind sehr ausgeglichen besetzt“. Auf SG Seite machte Jury Seidensahl vorerst das letzte Spiel für sein Team, da er aus privaten Gründen nur noch aushelfen will.

Schneider und Lengert – Stoffel (6/1), J. Tatsch (3/1), Stumm (4), Hermann (1), Dreher, Müller. Seidensahl (5), Peltsch (2), Gerhardt, Fritz (3).

mosel-handball.de vom 12.02.2012
 
Pokal-Viertelfinale: Gösenroth trifft heute in Sohren auf Oberligist Vallendar
Sohren. In der ersten Runde des Pokal des Handballverbandes Rheinland hatte die SG Gösenroth/Laufersweiler den Rheinlandliga-Konkurrenten TuS Weibern ausgeschaltet, heute Abend wartet auf das Team von Jutta Holl im Viertelfinale eine weitaus schwerere Aufgabe. Drittliga-Absteiger HV Vallendar kommt um 20 Uhr in die Großraumhalle nach Sohren. Doch Gösenroth ist derzeit prädestiniert für Überraschungen: Vor sechs Tagen gewann die SG bekanntlich das Hunsrück-Derby nahezu sensationell mit 26:25 bei der HSG Irmenach. Auch Vallendar hatte vor knapp einer Woche ein Derby: Vor 900 Fans verlor der HVV mit 27:28 in der Oberliga gegen den TV Mülheim. Der Sieger des heutigen Pokalspiels steht im sogenannten Final Four, für das sich bereits Mülheim, Moselweiß und Welling qualifiziert haben. Gösenroth kann wohl erneut in Bestbesetzung antreten. bon

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Freitag, 10. Februar 2012, Seite 11

 
Hübner führt Gösenroth zum historischen Sieg

Handball-Rheinlandliga SG gewinnt zum ersten Mal gegen Irmenach – Torjäger ist mit zwölf Treffern der Matchwinner beim 26:25 in Kleinich

Von Michael Bongard

Kleinich. Dieses Spiel wird in die Hunsrücker Handballgeschichte eingehen: Die SG Gösenroth/Laufersweiler hat zum ersten Mal in ihrer Vereinshistorie die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch bezwungen. Und das auswärts, im Kleinicher Hirtenfeld, beim Rheinlandliga-Tabellenführer. Gösenroths Matchwinner beim 26:25-Derbysieg war ausgerechnet der Ex-Irmenacher Florian Hübner.
Hübners zwölfter und letzter Treffer war der entscheidende. Beim Stand von 25:25 war die Spannung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Hirtenfeldhalle förmlich greifbar: 41 Sekunden waren noch zu spielen, Gösenroth bekam einen Siebenmeter zugesprochen. Das Duell lautete Hübner gegen Irmenachs Torwart Christian Endel. Seine beiden Siebenmeter zuvor hatte der 33-Jährige eiskalt und ansatzlos im linken Eck verwandelt. Jetzt aber stockte Hübners Bewegungsablauf. „Ich wollte Endel ausgucken und habe angefangen, nachzudenken. Das macht man besser nicht“, sagte Hübner. Sein Wurf ging genau auf Endel, gegen dessen Fuß und von dort prallte der Ball Richtung Tor, gegen die Unterkante der Latte – und ins Netz. „Da war verdammt viel Glück dabei, aber das gehört dazu“, lachte Hübner.
Irmenach blieb noch eine Chance, doch Benjamin Dämgens Verzweiflungswurf aus 14 Metern prallte von Michael Lengerts Körper ab. Gösenroth hatte den Ball – und zum ersten Mal in der 30-jährigen Derbygeschichte gegen Irmenach gewonnen. Teufelskerl Lengert wurde direkt unter einer Spielertraube begraben, die Gösenrother Party mit ihren rund 100 Fans konnte beginnen.
Lengert war nach 45 Minuten beim Rückstand von 17:19 aufs Parkett geschlendert. Sein Kollege Jan Schneider hatte seine Sache gut gemacht, aber Lengert machte es noch besser. 54 Minuten war Gösenroth beim Tabellenführer und haushohen Favoriten hinterhergehechelt. Doch die Gäste ließen sich wie eine lästige Fliege niemals abschütteln. Ihr unbändiger Kampfgeist trieb die Gösenrother immer wieder an. Nach 54 Minuten und Hübners zehntem Tor war es dann soweit: Gösenroth übernahm beim 23:22 zum ersten Mal die Führung. Der ebenfalls überragende Timo Stoffel erhöhte auf 24:22. Es war das siebte Tor des 34-Jährigen bei seiner ersten Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. So einen treffsicheren Stoffel hatte man früher in Kleinich nicht gesehen.
Als Irmenachs Coach Markus Bach zwei Minuten vor Abpfiff eine Auszeit nahm, wähnten sich die Gösenrother beim 25:23 schon auf der Siegerstraße. Als Bachs grüne Karte kam, reckten die SG-Akteure die Arme in die Höhe. Doch Jutta Holl beruhigte sofort ihre Mannen. Die Trainerin traute dem Braten noch nicht – und behielt recht. Innerhalb weniger Sekunden glich Irmenachs Korab Mulliqi per Doppelpack zum 25:25 aus. Doch Hübner gehörte der letzte Akt in diesem dramatischen Derby.
„Das ist der Wahnsinn, dass wir hier gewonnen haben“, jubelte Hübner, der vor zwei Jahren in Irmenach aussortiert wurde. „Schon auf der Hinfahrt nach Kleinich habe ich dieses Kribbeln gespürt. Super, wie unsere Fans uns unterstützt haben. Im Hinspiel beim 26:29 war eine Friedhofsstimmung in Rhaunen, heute hat die Halle gebebt.“ Seinen Kameraden sprach der Matchwinner ein Lob aus: „Wir können uns aufeinander verlassen. Wir sind die älteste Mannschaft der Liga, aber wir wissen eben, wie man Handball spielt.“ Jutta Holl adelte ihren Torjäger: „Flo reißt alle mit, übernimmt Verantwortung und macht die Tore. Die Mannschaft hat eine tolle Moral, das begeistert mich. Ich bin schon lange in Gösenroth, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.“
Für Holl war der Knackpunkt die erste Gösenrother Führung nach 54 Minuten: „Wenn man immer führt wie Irmenach, dann ist es schwer, bei einem Rückstand wieder aufzustehen. Da haben sie Nerven gezeigt.“ Mächtig genervt war Holls Kollege nach der vielleicht größten Schmach der Vereinsgeschichte. „Das war eine bodenlose Frechheit gegenüber unseren Fans“, polterte Markus Bach. „Gösenroth hat ein gutes und glückliches Spiel gemacht, wir ein dummes und schlechtes. Es tut mir weh, wenn ich sehe, dass das Team nicht das macht, was der Trainer will.“ Dass die Ex-Irmenacher Hübner und Stoffel 19 der 26 Gäste-Tore markierten, wurmte Bach noch mehr: „Das war eine Zwei-Mann-Show. Ich hatte gedacht, irgendwann verlässt sie ihr Wurfglück. Aber das hielt bis zur letzten Sekunde.“ Seiner Mannschaft, die ohne den gezerrten Maxim Shalimov antreten musste, schrieb er ins Stammbuch: „Wenn Peter Hölzenbein als Einziger eine Trefferquote über 50 Prozent hat, sagt das alles.“ Vor allem seine Leistungsträger Nico Gedert oder Matthias Faust waren kaum zu sehen. „Doch“, stichelte Bach. „Beim Verwerfen der Bälle.“ Vielleicht hat Irmenach damit auch die Meisterschaft weggeworfen. Die HSG ist zwar immer noch Erster, aber der Vorsprung auf Bitburg ist bis auf einen Zähler geschmolzen. Am 10. März muss Irmenach in die Eifel. „Wir sind jetzt im Nachteil, haben das schwerere Restprogramm“, meinte Präsident Bernd Kirst. „Die Mannschaft ist gegenüber der Zeit vor der Winterpause nicht wiederzuerkennen. Vielleicht waren einige Spieler schon in Gedanken Meister.“
Gösenroth feierte den fünften Sieg in Serie derweil ausgelassen – und kann jetzt sogar von Rang drei träumen. Jutta Holl musste den größten Triumph ihrer Trainer-Karriere erst einmal verkraften: „Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir hier gegen Irmenach gewonnen haben.“

 

Irmenach: Olivier, Endel – Schub (1), Gerhard, Adam (2), Hölzenbein (5), Dämgen (2), Mulliqi (4), Vasek (1), Kiesel, Gedert (5/2), Weber (2), Faust (3).

Gösenroth: Schneider, Lengert – J. Tatsch, Stumm, Herrmann, Dreher, Müller, Stoffel (7), Saidensal (2), Peltsch (2), Gerhard, A. Tatsch (2), Hübner (12/3), Fritz (1).

Schiedsrichter: Langelage und Rolser (beide Sinzig).

Zuschauer: 300 (ausverkauft).

Beste Spieler: Hölzenbein – Hübner, Stoffel, Lengert.

Spielfilm: 3:2 (13.), 7:4 (18.), 8:7 (23.), 10:9 (Halbzeit); 14:14 (37.), 18:15 (42.), 19:19 (46.), 22:21 (52.), 22:24 (55.), 25:25 (59.), 25:26 (60./Endstand).

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 6. Februar 2012, Seite 20

 
«StartZurück12345678910WeiterEnde»

Seite 1 von 28
Übersicht
Veranstaltungen
SG Aktuell
Werbung

Handball Aktuell
  • THW deklassiert Rhein-Neckar-Löwen - Füchse siegen
    Drei Tage nach dem Champions-League-Heimsieg gegen Ademar León hat sich der THW Kiel auch in der Handball-Bundesliga keine Blöße gegeben. Der verlustpunktfreie Tabellenführer bezwang vor 10 250 Zuschauer in der ausverkauften Sparkassen-Arena die Rhein-Neckar Löwen mit 33:25 (17:9).
  • Keeper Puljezevic bleibt bis 2013 in Hannover
    Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat den Vertrag mit Torhüter Nenad Puljezevic um ein weiteres Jahr bis 2013 verlängert. Dies teilte der Club mit.
  • Klimovets-Einsatz kostet Wetzlar zwei Punkte
    Der unerlaubte Einsatz von Andrej Klimovets hat den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar zwei Punkte am Grünen Tisch gekostet und wird ein juristisches Nachspiel haben.
  • Handball-Clubs atmen auf: Kein deutsches Duell
    Aufatmen bei den deutschen Handball-Clubs: Den fünf Europacup-Teams bleiben in den Viertelfinalspielen Bundesliga-Duelle erspart. Doch vor Herausforderungen steht das Quintett allemal.
  • CL: THW Kiel weiter auf Gruppensieg-Kurs
    Mit einem souveränen 38:28 (19:13)-Heimsieg über Ademar León bleibt der THW Kiel auf dem Spitzenrang der Champions League Gruppe D. Durch eine extrem aufmerksame Abwehr ging die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason bereits nach sieben Minuten 5:1 in Führung.