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Samstag, 19. Mai 2012
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Gösenroth/Laufersweiler entscheidet Derby für sich

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SG Gösenroth/Laufersweiler 25:26 (10:9)

(R.S.) Die Kulisse in der Hirtenfeldhalle stimmte! 250 Zuschauer wollten das Lokalderby zwischen der HSG und dem Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler sehen, wurden zumindest was die Spannung betraf nicht enttäuscht, wohl aber vom Spielausgang. Am Ende setzte es eine unglückliche Niederlage für den Tabellenführer, dem jetzt Verfolger Bitburg denkbar knapp im Nacken sitzt.
Das Team von Trainer Markus Bach musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung auf Maxim Shalimov verzichten, seinen Part übernahm Peter Hölzenbein, dem sein Trainer das beste Saisonspiel bescheinigte. Damit endet auch die Zufriedenheit von Bach mit seinen Spielern im Angriff! Besonders hart ging der HSG Coach mit Matthias Faust und Nico Gedert ins Gericht: „Klare Chancen ließen sie ungenutzt, teilweise arrogant und überheblich“. Zufrieden zeigte sich Bach allerdings mit der Abwehrarbeit, übte aber Selbstkritik: „Florian Hübner (12/4) und Timo Stoffel (7) haben wir nicht in den Griff bekommen. Hier hätte ich den Abwehrverband früher umstellen müssen“. Aber auch Gästetrainerin Jutta Holl war mit der Leistung ihrer Mannschaft im ersten Spielabschnitt nicht einverstanden: „Wir hatten uns vorgenommen, schnell nach vorne zu spielen und so den Druck aufzubauen. Das ist uns aber überhaupt nicht gelungen, es fehlte vor allem die Aggressivität“.
Nach dem Wechsel nahm die Begegnung endlich Fahrt auf und damit hatte das Schiedsrichtergespann Langelage/Rolser seine liebe Mühe. Einig waren sich die Trainer darüber, dass den Unparteiischen jetzt Fehler auf beiden Seiten unterliefen. Die Gastgeber führten auch nach dem Wechsel ständig mit zwei bis drei Treffern bis in die Schlussphase, in der zunächst Florian Hübner in der 57. Minute eine Zeitstrafe für ein nach Ansicht von Holl „Allerweltsfoul“ kassierte und damit ein wichtiger Leistungsträger fehlte. Doch die Gastgeber verstanden es nicht, daraus ihr Kapital zu schlagen, im Gegenteil. Hübner kehrte aufs Spielfeld zurück und erzielte mit einem glücklich verwandelten Siebenmeter die 25:26 Führung. Im Gegenzug vergaben die Gastgeber ihre Chance, 10 Sekunden vor dem Ende landete ein Tempogegenstoßversuch beim Gastgeber, der über Rene Vasek Sekunden vor dem Ende die Chance zum Ausgleich hatte, diese aber nicht nutzte.
„Sicherlich ein glücklicher Sieg, aber aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt nicht unverdient“, freute sich Holl.
„Unser Manko lag klar im Angriff. Einige der Spieler kamen scheinbar nicht mit der Zuschauerkulisse zurecht, aus dem Rückraum hatten Benny Dämgen und Korab Muligi gerade mal 35 % Trefferquote. Lediglich mit den 8 Versuchen und 5 Treffern von Peter Hölzenbein kann ich zufrieden sein. Die SG hat ihre Leistung abgerufen und am Ende glücklich gewonnen“, resümierte Bach.

HSG: Endel und Olivier – Schub (1), Gerhardt, Adam (2), Hölzenbein (5), Dämgen (2), Muligi (4), Vasek (1), Kiesel, Gedert (4/2), Weber (2), Faust (3).

SG: Lengert und Schneider – Stoffel (7), J. Tatsch, Stumm, Herrmann, Dreher, Müller, Seidensal (2), Peltsch (2), Gerhard, Hübner (12/4), A. Tatsch (2), Fritz (1).

mosel-handball.de vom 05.02.2012

 
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