TV Bitburg - SG Gösenroth/Laufersweiler 43:32 (21:15)
Die SG Gösenroth/Laufersweiler hat ihren Teil zu einem Handballfest beigetragen: Die Mannschaft der scheidenden Trainerin Jutta Holl spielte beim TV Bitburg munter mit, musste unterm Strich aber die Stärke des Meisters und Aufsteigers anerkennen und verlor klar. Während die Bitburger Spieler mit ihren Fans den Aufstieg ausgelassen feierten, sich mit Sekt bespritzten und „Oh wie ist das schön…“ trällerten, blieb den Gästen nur die Rolle des Zuschauers. Ganz fair erkannte man aber von SG-Seite nicht nur die klare Niederlage, sondern auch den Bitburger Aufstieg an. „Es war das erwartete Feuerwerk. Ich bin mit der Vorstellung meiner Jungs noch nicht einmal unzufrieden. Bitburg hat aber auch gegen uns unterstrichen, dass es aufgrund der großen individuellen Klasse verdient aufgestiegen ist“, betonte Holl. Trotz der klaren Pleite war es auch für Timo Stoffel (geht nach Irmenach) und Florian Hübner (hört aus familiären Gründen auf) ein würdiger Abschluss. „Die Kulisse mit fast 500 Zuschauern war beeindruckend. Wir wollten noch mal alles geben, Bitburg war einfach zu stark“, sagte Hübner, der sich als Top-Torjäger der Rheinlandliga verabschiedet. Hübner räumt künftig Frau und Nachwuchs Priorität ein, gestand aber am Samstag auch ein, „dass ich sehr gerne noch einmal mit solch einem super Trainer wie Daniel Fellenzer zusammengearbeitet hätte.“ bon/aa
Gösenroth: Meyer, Lengert – Stoffel (6), J. Tatsch (2), Stumm (2), Hermann (2), Dreher (4), Müller (4), Peltsch (3), Gerhard (2), Hübner (6/3), A. Tatsch, Marius Fritz (1).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 30. April 2012, Seite 26
Handball-Rheinlandliga Nur wenn Gösenroth beim Tabellenführer Bitburg nicht verliert, kann die HSG aufsteigen
Simmern. Saisonfinale in der Handball-Rheinlandliga: Die HSG Irmenach muss am heutigen Samstag (19.30 Uhr) einen Punkt auf den TV Bitburg gutmachen, um Meister zu werden. Das funktioniert aber nur mit der Schützenhilfe des Lokalrivalen SG Gösenroth.
TV Bitburg - SG Gösenroth/Laufersweiler. Nur wenn Gösenroth in Bitburg nicht verliert, kann Irmenach per Sieg in Schweich noch Meister werden. „Ich hoffe, dass wir Irmenach helfen können“, sagt Jutta Holl, die in der nächsten Saison wie berichtet die Irmenacher Frauenmannschaft als Trainerin übernimmt. „Der Wille ist da und ich weiß auch, dass Bitburg gehörigen Respekt vor uns hat“, sagt Holl. Im Hinspiel siegte Gösenroth mit 32:29. Seitdem hat aber Bitburg alle Partien gewonnen und Platz eins erobert. In der Eifel stehen die Zeichen ganz klar auf Oberliga-Aufstieg. Einzig Gösenroth kann dem TVB noch einen Strich durch die Meisterrechnung machen. Zum Spielverderber taugt die SG: Die Punkte, die Irmenach für Platz eins derzeit fehlen, hat Gösenroth beim historischen 26:25-Sieg vor knapp drei Monaten in Kleinich entführt. „Wenn es nicht klappt, haben wir in dem Derby die Meisterschaft verloren“, weiß auch Irmenachs Coach Markus Bach. bon
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 28. April 2012, Seite 20
Handball-Rheinlandliga SG Gösenroth/Laufersweiler schlägt TuS Weibern 32:29
Rhaunen. Siege feierten die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und die SG Gösenroth/Laufersweiler in ihren letzten Heimspielen der Handball-Rheinlandliga-Saison. Einen besonderen Abend erlebte Jutta Holl. Die scheidende Trainerin der SG Gösenroth/Laufersweiler feierte in ihrer finalen Heim-Begegnung nicht nur einen Sieg, sondern wurde von einem ehemaligen Bundestrainer verabschiedet. Armin Emrich, der 1992/93 die Männer und von 2005-2009 die Frauen des DHB coachte, war bei einer Trainerfortbildung bei der SG und ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte bei der Verabschiedung von Jutta Holl zu sprechen. „Das war ein schönes Abschiedsgeschenk und auch ein bisschen emotional“, sagte Jutta Holl. SG Gösenroth/Laufersweiler - TuS Weibern 32:29 (15:16). „Die Mannschaft wollte unbedingt sich und mir ein schönes Abschiedsgeschenk machen und war deshalb sehr engagiert“, erzählte Jutta Holl. Allerdings agierte die SG in Hälfte eins noch zu fehlerhaft, so dass der TuS Weibern kurz vor der Pause mit 15:13 führte. „Es war wichtig, dass wir bis zur Sirene noch auf ein Tor Rückstand verkürzen konnten“, erklärte die SG-Trainerin. Nach dem Seitenwechsel legte Gösenroth mächtig zu und eröffnete den zweiten Abschnitt mit einer 5:0-Serie, die aus dem 15:15 ein 20:16 machte. „Das war die Basis für unseren Sieg“, wusste Jutta Holl, den Gösenroth ließ Weibern fortan nicht mehr näher als bis auf Tor herankommen. Allerdings spielten die Gäste der SG auch in die Karten, indem sie gleich drei Rückraumspieler der Gösenrother in Manndeckung nahmen. „Wir haben zu viele gute Individualisten, die eine solche Situation ausnutzen können“, erläuterte Jutta Holl. Einer von ihnen, Florian Hübner, bestritt ebenfalls sein letztes Heimspiel und ließ es mit insgesamt 14 Treffern noch einmal richtig krachen, ehe er gemeinsam mit Timo Stoffel, der zur HSG Irmenach zurückkehrt, verabschiedet wurde. „Florian hat immer dann getroffen, wenn es für uns nötig war“, zollte Jutta Holl ihrem Torjäger Respekt. Ein Sonderlob der Trainerin verdiente sich außerdem Torwart Michael Lengert, der sich in glänzender Form präsentierte.
SG Gösenroth: Meyer, Lengert – Stoffel (2), J. Tatsch (1), Stumm (3), Hermann (1), Dreher (4), Müller (5), Gerhardt (2), Hübner (14/5), A. Tatsch, Fritz.
Nahe Zeitung vom Dienstag, 24. April 2012, Seite 11
Handball-Rheinlandliga - "Lieblingsgegner" TuS Weibern ist Gösenrother Gast (Samstag 19:30 Uhr in Rhaunen).
Für SG-Trainerin Jutta Holl dürfte der Auftritt in der Idarwaldhalle zum besonderen Erlebnis werden. nachdem sie die SG aus der Verbandsliga wieder ins Mittelfeld der Rheinlandliga geführt hat, bestreitet sie ihr letztes Heimspiel als Trainerin der SG. Die Chancen, dass sie sich mit einem Sieg vom Publikum stehen gar nicht schlecht, denn der TuS Weibern lag den Gösenrothern im bisherigen Saisonverlauf gut. Zunächst siegte die SG im Pokal und sicherte sich dann auch die Punkte im Hinspiel. Doch Jutta Holl warnt: „Weibern konnte zwar auswärts erst zweimal gewinnen, sind gegen uns aber ganz sicher besonders motiviert.“ sn/bon
Nahe Zeitung vom Samstag, 21. April 2012, Seite 21
Handball-Rheinlandliga 29:28 gegen Gösenroth im Derby – Daniel Albrecht markiert das entscheidende Tor
Von Robert Mattern
Simmern. Das war denkbar knapp und spannend noch dazu. Das Derby der Handball-Rheinlandliga zwischen der HSG Kastellaun/Simmern und der SG Gösenroth/Laufersweiler endete mit 29:28 (16:14) für die Hausherren. Daniel Albrecht erzielte 40 Sekunden das entscheidende Tor für Kastellaun.
Gösenroth legte los, als benötigten sie unbedingt die Punkte im Abstiegskampf und nicht die HSG. Schnell stand es 3:5, ein Pfostentreffer kam noch dazu. Nach zwölf Minuten lag der Gast bereits mit vier Toren (4:8) in Front. Acht Minuten später war die HSG Kastellaun wieder dran. Jan Reuter besorgte den 9:9-Gleichstand. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Gösenroths Tino Peltsch nutzten die Gastgeber, um erstmals in Führung zu gehen (12:11).
Bis kurz vor der Pause war die Dauerführung permanent bei drei Toren Differenz. Dabei sah Gösenroths Keeper Jens Meyer nicht immer gut aus. Kevin Spreda war es egal, er markierte den Halbzeitstand von 16:14. Zum fulminanten Beginn meinte Gösenroths Trainerin Jutta Holl: „Für uns war es ein Spiel wie jedes andere. Wir wollten hier keine Punkte verschenken.“
Im zweiten Durchgang knüpfte Kastellaun dort an, wo es in Hälfte eins aufgehört hatten. Der Pausenvorsprung von zwei Toren wurde bis zur 40. Minute gehalten. Dann folgte ein fünfminütiger Schwächeanfall. Zweimal traf die HSG den Pfosten, zweimal folgte ein Ballverlust durch Zeitspiel und zu guter Letzt versagten die Nerven beim Tempogegenstoß. Das nutzte die SG, um ihrerseits wieder in Führung zu gehen. Nach 50 Minuten hatte der Gast wieder zwei Tore Vorsprung.
Eine Niederlage hätte den Tabellenvorletzten Kastellaun in akute Abstiegsgefahr bringen können: „Der Druck war enorm groß. Als Trainer bist du da machtlos“, war HSG-Trainer Daniel Fellenzer geschafft. Die Gastgeber bekamen aber noch die Kurve. Wieder begünstigt durch eine Zeitstrafe, dieses Mal für für Gösenroths Torjäger vom Dienst, Florian Hübner. Zweimal Manuel Wagner und einmal Daniel Albrecht drehten die Partie in letzter Minute. 40 Sekunden hatte der Gast noch Zeit, die Partie mit einem Remis zu beenden. Das Vorhaben misslang. Die HSG siegte glücklich mit 29:28 und befindet sich nun auf dem drittletzten Tabellenplatz. Jutta Holl hätte ein Unentschieden gerechter gefunden, war aber auch nicht sonderlich enttäuscht: „Mir hat die Leistung gefallen, es war ein schönes Spiel.“ Daniel Fellenzer musste nach Spielschluss tief durchatmen: „Es war schwierig zu gewinnen, uns fehlen die Mittel im Angriff gegen eine 6:0-Deckung.“
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 26. März 2012, Seite 22
Frisch Auf Göppingen steht vor dem Highlight der Saison. Der Handball-Bundesligist möchte unbedingt seinen Titel verteidigen und zum zweiten Mal nacheinander den EHF-Pokal gewinnen.
Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat zwei Tage nach dem endgültigen Klassenverbleib den estnischen Handball-Nationalspieler Mait Patrail verpflichtet.
Meister THW Kiel gewinnt alles, Ex-Champion HSV Hamburg nahezu nichts. Die sportliche Situation des entthronten Handballmeisters ist ohnehin schon schwer für die Fans zu ertragen; im Vergleich mit dem übermächtigen Erzrivalen schmerzt die traurige Entwicklung doppelt.