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Gösenroth macht es unnötig spannend

Handball-Rheinlandliga 32:30-Sieg gegen Welling

Von Björn Symanzik

M Rhaunen. In der Handball-Rheinlandliga hat die SG Gösenroth/Laufersweiler das Kellerduell gegen den TV Welling mit 32:30 (19:11) gewonnen und sich gehörig Luft im Abstiegskampf verschafft. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nun sechs Zähler. Beinahe verspielte das Team von SG-Trainerin Jutta Holl dabei noch einen Zehn-Tore-Vorsprung.
Es dauerte eine Zeit lang, bis Gösenroth dem Gast aus Welling zeigte, wer der Herr in der Rhaunener Idarwaldhalle war. Bis zur 13. Minute war die Partie ausgeglichen, erst danach zog die SG davon. Wellings Coach Peter Hürter musste sein Team nach 22 Minuten wachrütteln, doch auch nach der Auszeit waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, erspielten sich gegen den technisch unsauber agierenden Tabellenvorletzten ein 19:11 zur Pause.
„In der ersten Hälfte haben wir sehr gut gespielt. Die Mannschaft hat die vorgegebene Marschroute eingehalten. Die zweiten 30 Minuten waren dann wie immer“, haderte Holl. Nach nur zwei eigenen Treffern in fünf Minuten kassierte Gösenroth im Anschluss fünf Gegentore in Serie. So kamen die Gäste nach einem 21:11 auf 21:16 heran.
Zeit also, mit einer Ansprache in der 39. Minute den Schlendrian aus dem Team zu holen. Danach lief es besser. Allerdings waren sich die Gastgeber mit dem zwischenzeitlichen 26:19 wieder zu sicher. Eine schlechte Chancenverwertung ließ auch diesen Vorsprung dahinschmelzen. „Das sind Undiszipliniertheiten. Vorne werden die Tore nicht gemacht, dann gegen einen jungen und schnellen Gegner nicht umgeschaltet, in der Defensive nicht richtig angegriffen. Das war haarsträubend“, urteilte Holl. Bis auf 30:29 schloss der TVW eine Minute vor dem Ende auf. Ein Doppelschlag brachte Gösenroth dann aber endgültig auf die Siegerstraße.

SG Gösenroth: Meyer, Lengert – Stoffel (6), J. Tatsch, Stumm (4), Herrmann, Dreher (2), Müller, Saidensal (4), Peltsch (2), Gerhard, Hübner (8), A. Tatsch (5), Fritz (1).

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 17. Januar 2012, Seite 11

 
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