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Handball-Rheinlandliga Geschlossene Mannschaftsleistung gefällt Jutta Holl
SG Gösenroth/Laufersweiler - HSV Rhein-Nette 31:27 (15:15).
Obwohl die SG Gösenroth im Jahr 2012 noch ohne Punktverlust ist und mittlerweile auf Platz sechs rangiert, wehr Trainerin Jutta Holl konsequent alle Gratulationen zum Klassenverbleib ab. „Man gratuliert ja auch nicht einen Tag vor dem eigentlichen Geburtstag“, meinte sie lakonisch. Dann rechnete sie aber doch vor: „Zwei Punkte brauchen wir noch.“ Gegen Rhein-Nette entwickelte sich ein schnelles Spiel, das die Zuschauer in der Rhaunener Idarwaldhalle begeisterte. Gösenroth versuchte den überragenden Andernacher Jörn Kobusch mit Manndeckung in Schach zu halten, hatte aber damit mehr Probleme als Rhein-Nette. Zur Pause, beim Stand von 15:15, stellte Jutta Holl auf eine 5:1-Deckung um. Lange Zeit legte Gösenroth nun eine Zwei-Tore-Führung vor, schaffte es aber nie, sich weiter abzusetzen. Prompt schaffte Rhein-Nette beim 26:26 nicht nur den Ausgleich, sondern ging sogar mit 27:26 in Führung. Doch ausgerechnet jetzt zogen die Gösenrother eine Serie an, die Florian Hübner in der Schlusssekunde mit ei nem Schlagwurf aus 14 Metern zum 31:27 beendete. „Wir sind ausgeglichen besetzt. Wenn wir auswechseln ist kein Leistungsabfall erkennbar. Das war wieder der Schlüssel zu unserem Sieg“, erklärte Jutta Holl. Tatsächlich hatte die SG am Ende mehr Kraft und gewann deshalb noch deutlich.
SG: Lengert, Schneider – Stoffel (2), Müller (5), J. Tatsch (2), Stumm (2), Herrmann (2), Dreher, Seidensal (2), Peltsch (2), Gerhard, Hübner (5), A. Tatsch (8/4), Fritz (1).sn/bon
Nahe Zeitung vom Dienstag, 31. Januar 2012, Seite 11
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