Der TuS Westerburg zieht seine Mannschaft zurück Handball: Team ist mit sofortiger Wirkung aus der Rheinlandliga abgemeldet - Mangelnde Identifikation mit dem Verein
WESTERBURG. Der TuS Westerburg hat seine erste Männermannschaft mit sofortiger Wirkung aus der Handball-Rheinlandliga zurückgezogen. Das für Sonntag vorgesehene Derby gegen den TuS Bannberscheid ist bereits ausgefallen.
"Diese Negativentwicklung hat sich schon seit Wochen angedeutet und nun zugespitzt", sagte Jörg Wengenroth, der insgesamt 17 Jahre Vorstandsarbeit im TuS Westerburg geleistet und in den vergangenen acht Jahren als Abteilungsleiter und als zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins maßgeblich die Geschicke der Handballer gelenkt hat. Trotz des Aufstiegs in die Rheinlandliga sei es bergab gegangen, da sich die erste Mannschaft mehr und mehr vom Verein gelöst habe: "Die meisten Spieler haben sich nicht mehr mit dem Verein identifiziert. Sie haben in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Geld verlangt, statt sich ein wenig einzuschränken."
Die sportlichen Resultate standen zuletzt in krassem Widerspruch zu den Ansprüchen. Die Mannschaft blieb in dieser Saison sieglos und ist in Weibern nach Vorlage einer Reihe von Attesten gar nicht erst angetreten.
Wengenroth moniert, dass auch das Umfeld nicht so mitgezogen habe wie erhofft: "In Westerburg hast du in der Rheinlandliga keine fünf Zuschauer mehr als in der Bezirksliga." Er will das Ziehen der Reißleine, das er durch seinen Rücktritt manifestierte, aber auch als Chance für einen Neuaufbau sehen: "Die Abteilung wird sich mit ihrem Leiter Günter Fandrei, Geschäftsführer Christian Weber und Jugendwart Uwe Struck stärker auf die Jugendarbeit konzentrieren." Schließlich gibt es einen Kooperationsvertrag des TuS Westerburg mit sieben Schulen. Trainer Alexander Paschkevich bleibt dem Verein erhalten, er wird sich um die zweite Mannschaft und die Jugend kümmern. Jörg Wengenroth will sich zurückziehen und eventuell im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen.
Perplex reagierte Michael Menke vom TuS Bannberscheid, der die Westerburger Frauenmannschaft trainiert: "Das ist sehr schade für den Handball im Westerwald. Bei aller sportlichen Rivalität bedauern wir in Bannberscheid diese Entwicklung sehr." Christoph Gerhards
Quelle: Rhein-Zeitung 27.10.2009
Eisbär 26 October 2009 20:04 |
tja flippisch, wenn du zählen kannst,kommste auf 35
flappisch 26 October 2009 16:19 |
hättste wohl gern^^
Eisbär 26 October 2009 15:52 |
genauso siehts aus..... der hat wahrscheinlich ein anderes spiel gemeint.... ein tor fehlt übrigens,sind nur 35, das gehört dem eisbär
Dirk 25 October 2009 13:34 |
Die Spieldarstellung und vorallem der Tranerkommentar spottet jeder Beschreibung.Bei 50 Gegentoren wäre derTV gut bedient gewesen; die SGGL machte auf Fairplay und setzte zeitweise nur 5 Feldspieler ein. Das auf Grund der personellen Probleme der Morbacher. Ehrlichkeit Herr Glinka- Fainess?