|
|
|
Aktuelles
|
Gösenroth muss weiter zittern |
Handball-Rheinlandliga: SG verliert beim HSC Schweich - Roth rechnet
HSC Schweich - SG Gösenroth 28:27 (16:14)
SCHWEICH. Das
Abstiegsgespenst rasselt mit der Kette und setzt die SG Gösenroth/
Laufersweiler enorm unter Druck. "Wir brauchen auf jeden Fall noch zwei
Punkte aus zwei Partien", erklärte Trainer Jürgen Roth nach der 27:28-Pleite beim HSC Schweich.
Das 1:0 zu Beginn sollte die einzige Führung der Gösenrother in der gesamten Partie bleiben. Mit einem 14:16 ging es in die Pause. Im zweiten Abschnitt schaffte die SG den 23:23-Ausgleich,
um prompt wieder auf die Verliererstraße zu geraten. Sieben Sekunden
vor dem Ende hatte die SG den Klassenverbleib beim Stand von 27:28 vor
Augen.
Die letzten Sekunden vor Schluss waren äußerst turbulent. Die Uhr
war ausgefallen, Schweichs Trainer wollte den Ball nicht hergeben, was
Gösenroths Christian Müller dazu veranlasste, die Kugel etwas rabiater
einzufordern. Dem Schiedsrichtergespann missfiel das und es zeigte
Müller die Rote Karte. Weil zwei Schweicher eine Zeitstrafe abbrummen
mussten, hieß die Konstellation in den letzten sieben Sekunden
Ballbesitz für Gösenroth bei 5:4-Überzahl. "Leider haben wir den Ausgleich nicht mehr geschafft", bedauerte Roth. (sni)
SG Gösenroth: Schmitz, K. Lengert - Herrmann (3), D. Stumm (7), Letzas, Müller (4), Seidensal (3), Peltsch (6), J. Tatsch (2), S. Stumm, A. Tatsch (2).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 07.04.2009, Seite 11.
|
|
|
Ruhe bewahren ist oberstes SG-Gebot |
Handball-Rheinlandliga: Gösenroth im "Endspiel"
GÖSENROTH. Die SG Gösenroth/Laufersweiler kann den Klassenverbleib in der Handball-Rheinlandliga perfekt machen, wenn sie am Sonntag ab 17 Uhr ein Unentschieden beim HSC Schweich erreicht.
Im Abstiegskampf ist das Wort "Endspiel" ziemlich überstrapaziert,
doch auf die Begegnung zwischen dem HSC Schweich und der SG
Gösenroth/Laufersweiler trifft diese Formulierung zu. Für Gastgeber
Schweich bedeutet eine Niederlage, dass die SG Gösenroth uneinholbar
enteilt und der Abstieg nahe rückt. Schweich hat also richtig Druck,
ist zum Siegen verdammt. Den Gösenrothern genügt sogar ein Punkt, um
eine Klassenverbleib-Party feiern zu können.
Entsprechend gut hat sich Trainer Jürgen Roth auf dieses wichtige
Spiel vorbereitet: "Ich habe Schweich mittlerweile fünfmal gesehen und
weiß, dass uns eine schwere Aufgabe erwartet." Schnelles Spiel mit
hoher Motivation und toller Zuschauerunterstützung zeichnet laut Roth
die Gastgeber aus. Für Gösenroth könnte deshalb die gleiche Taktik
passen, mit der vor einigen Wochen das Derby bei der HSG Irmenach II
gewonnen wurde: "Wir müssen die Nerven bewahren, ruhig auftreten,
unsere Chancen gut vorbereiten und dann zuschlagen", erklärt Roth. "Das
Wichtigste ist aber ein unheimlich schnelles Rückzugsverhalten."
Auf keinen Fall soll sich seine Mannschaft auf das schnelle Spiel
der Schweicher einlassen. Roth rät: "Wir müssen auch ruhig bleiben,
wenn wir mal zwei Tore in Rückstand geraten."
Zuversichtlich geht Roth in diese Partie auch weil sein Team nicht
ganz so stark unter Druck steht wie Schweich: "Wenn wir verlieren, dann
wird der Abstiegskampf wieder heiß. Aber wir haben ein Spiel mehr und
können den Klassenverbleib selbst noch regeln." Verzichten muss die SG
auf Michael Dreher, der sich im Training einen Bänderabriss zugezogen
hat. (sni)
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 04.04.2009, Seite 13.
|
|
|
Torwart Schmitz und Abwehr stark |
Handball-Rheinlandliga: SG Gösenroth legt nach
TuS Bannberscheid - SG Gösenroth/L. 21:26 (8:12)
WIRGES. Einen wichtigen Auswärtssieg im Abstiegskampf der Handball-Rheinlandliga
landete die SG Gösenroth/Laufersweiler in Wirges beim TuS
Bannberscheid. Dadurch, dass auch Schweich gewann war der 26:21-Erfolg notwendig, um den Abstand auf den größten Kontrahenten im Tabellenkeller zu wahren.
Grundlage für den Erfolg war eine bärenstarke Abwehrleistung. "In
der Deckung waren wir sehr aggressiv, überaus diszipliniert und deshalb
nur ganz schwer zu knacken", freute sich SG-Trainer
Jürgen Roth über den Auftritt seiner Defensive, die von Markus Schmitz
im Tor vortrefflich unterstützt wurde. "Wenn man nur 21 Tore zulässt,
dann reicht sogar eine eher schwache Angriffsleistung mit nur 26
Toren", meinte Roth. Die SG Gösenroth hatte die Partie über die
kompletten 60 Minuten sicher im Griff. Nur beim 0:0 und 8:8 stand es
unentschieden, und selbst in scheinbar gefährlichen Phasen wie bei
einer knappen 16:15-Führung legte die SG zu und
zog auf 20:15 davon. "Wirklich gut war auch, wie die Jungs die Führung
verwaltet haben", lobte Roth weiter. (sni)
SG Gösenroth: Schmitz, Meyer - Hermann, D. Stumm (2), Dreher (1), Müller (3), S. Stumm (3), Seidensal (2), Peltsch (2), J. Tatsch (7), A. Tatsch (6).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 24.03.2009, Seite 11.
|
|
|
Holl kehrt auf Gösenrother Trainerbank zurück |
Handball-Rheinlandliga: Vor dem Auswärtsspiel beim TuS Bannberscheid hat die SG die Nachfolge für Jürgen Roth geklärt
GÖSENROTH. Die Trainerfrage bei Handball-Rheinlandligist
SG Gösenroth/Laufersweiler ist geklärt. Vor der Auswärtsbegegnung der
SG am Sonntag in Wirges gegen den TuS Bannberscheid (Anwurf um 13 Uhr)
wurde bekannt, dass Jutta Holl mit Beginn der kommenden Saison die
Nachfolge von Jürgen Roth antreten wird. Damit begeben sich die
Gösenrother quasi zurück in die Zukunft, denn Jutta Holl war die
Vorvorgängerin Roths. Vor drei Jahren hatte sie ihr Traineramt
aufgegeben. Volker Gumm übernahm, ehe im Verlauf der vergangenen Runde
das Zepter an Roth weitergereicht wurde.
Nun also wieder Jutta Holl. Die Handball-Expertin
war von den Gösenrother Verantwortlichen angesprochen worden und gönnte
sich nur eine kurze Bedenkzeit. "Ich war ein paar Tage zum Skifahren
und habe dann zugesagt." Die Trainerin fühlt sich voll gerüstet für die
Aufgabe: "Ich war ja durch meine Tätigkeit bei den Kirchberger Männern
nie ganz außen vor." Die Verbundenheit zur SG Gösenroth tat ihr
Übriges: "Nach meiner damaligen Auszeit ist der Kontakt ja schon
deshalb nicht abgerissen, weil ich Jugendmannschaften des Vereins
trainiert habe." Die Aufgabe bei der SG Gösenroth findet sie reizvoll:
"Das Gesicht der Mannschaft ändert sich. Junge Spieler kommen hinzu.
Die zu integrieren und hoffentlich an die Rheinlandliga heranzuführen,
macht mir Spaß."
Jutta Holl geht davon aus, dass die Gösenrother in der laufenden
Saison die Rheinlandliga halten, vollends überzeugt ist sie jedoch noch
nicht davon: "Es ist gut, dass die Mannschaft jetzt ein kleines Polster
hat, aber der Spielplan ist ungünstig. Im schlimmsten Fall hat das Team
ja die Chance, im direkten Duell mit Schweich die Sache zu regeln."
Jürgen Roth, der aktuelle Coach der Gösenrother, möchte sich
freilich auf dieses Spiel nicht verlassen und deshalb am Sonntag beim
TuS Bannberscheid gewinnen. "Das wird allerdings sehr schwer, denn
unsere Personaldecke ist sehr dünn." Christian Müllers Einsatz ist
wegen einer Zerrung fraglich, und Kilian Letzas fehlt aus beruflichen
Gründen definitiv. Roth will die Partie deshalb mit einer besonderen
Taktik angehen. "Wir werden versuchen, unseren Kräfteverschleiß zu
dosieren. Das heißt, wir gehen fünf bis zehn Minuten volle Lotte und
lassen es dann für die gleiche Zeit etwas ruhiger angehen - allerdings ohne in unserer Konzentration nachzulassen."
Durch den Vier-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsplatz sieht der SG-Coach
sein Team nicht unter solch starkem Druck wie in den Wochen zuvor: "Wir
können relativ ruhig aufspielen und aus dieser günstigen Position
heraus zuschlagen. (sni)
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 21.03.2009, Seite 12.
|
|
Weiter …
|
|
|
SG kann am Ende noch zulegen |
Handball-Rheinlandliga: Ungefährdeter Gösenrother Erfolg über Mülheim
SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Mülheim II 35:25 (15:12)
RHAUNEN. Mit einem Sieg verabschiedete sich Michael Lengert, der Torwart des Handball-Rheinlandligisten
SG Gösenroth/Laufersweiler, in Richtung Australien. Zwei Tage bevor er
aus beruflichen Gründen für ein halbes Jahr auf die andere Seite der
Welt reiste, trug der Keeper aber auch noch sein Scherflein zum 35:25
gegen Mülheim II bei.
SG-Trainer Jürgen Roth erkannte nach der
Partie Parallelen zu vorangegangenen Partien gegen Mitkonkurrenten im
Abstiegskampf: "Meine Jungs waren am Anfang sehr nervös, leisteten sich
zu viele technische Fehler." Roth weiter: "Einige haben offensichtlich
Probleme, mit dem Druck, unten zu stehen und gewinnen zu müssen,
umzugehen." Doch zwei starke Phasen (von 6:6 auf 10:6 und von 21:17 auf
27:20) stellten die Weichen für die SG auf Sieg. "Da lief es auf einmal
wie von selbst. Die zweite Welle hat super geklappt, und die Angriffe
wurden sehr gut ausgespielt", lobte Roth. Spätestens Mitte der zweiten
Hälfte hatten sich die Gäste aber auch aufgegeben und minimierten die
Gegenwehr. Roth hat zufrieden festgestellt: "Viele Teams sind in der
Schlussphase der Saison müde. Wir nicht, wir können stets zulegen, sind
oft konditionell überlegen." (olp)
SG Gösenroth/Laufersweiler: Lengert, Schmitz - Herrmann (1), Stumm (2), Letzas (1), Dreher (3), Müller (7), Seidensal (2), Peltsch (6), J. Tatsch (5/2), A. Tatsch (8).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 17.03.2009, Seite 11.
|
|
Weiter …
|
|
| | << Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
| | Ergebnisse 19 - 27 von 112 |
|
|
|
|