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Aktuelles
Handball: Gösenroth sucht Coach für neue Runde
In der kommenden Handball-Saison gehen die SG Gösenroth/Laufersweiler und ihr aktueller Trainer Jürgen Roth getrennte Wege.
GÖSENROTH. Seit zweieinhalb Jahren arbeitet Jürgen Roth als Trainer
der SG Gösenroth/Laufersweiler, davon ist er seit etwas mehr als einem
Jahr als Chefcoach verantwortlich für das Rheinlandliga-Team.
Am Ende dieser Saison endet Roths Mission bei der SG. "Wir trennen uns
in beiderseitigem Einvernehmen", erklären Vorsitzender Gerd Tatsch und
Roth unisono. Tatsch machte dabei keinen Hehl daraus, dass er
persönlich sich eine weitere Zusammenarbeit mit Roth hätte vorstellen
können.
Doch in einer Mannschaftssitzung wurde deutlich, dass die Spieler
das anders sehen. "Aus der Mannschaft kam einhellig der Wunsch, es in
der kommenden Saison mit einem neuen Trainer zu versuchen", erklärt
Tatsch. Sowohl der Vorsitzende als auch Roth erklären aber, dass daraus
keine Missstimmung zwischen Trainer und Team abgeleitet werden kann.
"Es gibt keinen Ärger bei uns, sondern nach drei Jahren
Abnutzungserscheinungen", erläutert Tatsch. "Mannschaft und ich haben
kein schlechtes Verhältnis. Mein Weg geht halt nach einer schönen, aber
auch schwierigen Zeit zu Ende", ergänzt Roth.
Weder Roth noch Tatsch glauben, dass es bis zum Ende der Saison
Probleme geben wird. "Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um den
Klassenverbleib zu schaffen", weiß Roth und darf sich laut Tatsch der
vollen Unterstützung von Team und Verein sicher sein. Während Roth
klare Vorstellungen von seiner Zukunft hat ("In meinem Beruf als
Schornsteinfeger bin ich voll ausgelastet, und in meiner Freizeit gehe
ich mit Frau und Hund spazieren"), ist die SG auf der Suche nach einem
Nachfolger noch nicht fündig geworden. Tatsch hält sich aus dieser
Suche bewusst heraus. Diesen Job macht Ralf Johann, den Tatsch als
"Sonderbotschafter des Vorstands" bezeichnet. Sascha Nicolay
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 26.02.2009, Seite 11.
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Handball-Rheinlandliga: SG Gösenroth verliert
SG Gösenroth/Laufersweiler - TuS Weibern 27:28 (14:13)
RHAUNEN. Das Abstiegsgespenst begleitet die SG Gösenroth/Laufersweiler auch weiterhin durch die Handball-Rheinlandliga.
Ein ganz enges Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe verloren
die Gastgeber in der Rhaunener Idarwaldhalle buchstäblich in letzter
Sekunde mit 27:28.
"Ein Remis wäre gerecht gewesen", fand SG-Trainer
Jürgen Roth. "Leider haben wir beim letzten Angriff der Weiberner nicht
aufgepasst." Zehn Sekunden vor Schluss gelang den Gösenrothern noch ein
glückliches Ausgleichstor, als Weiberns Schlussmann eine scheinbar
sicher gefangene Kugel doch noch verlor und Michael Dreher zum 27:27
traf. In Unterzahl erwartete die SG daraufhin den letzten Angriff der
Gäste. Eine Verkettung von Fehlern führte schließlich zwei Sekunden vor
dem Ende zum Kempa-Trick der Gäste und deren Siegtor. "Zuerst durften wir den Pass auf außen nicht zulassen, dann haben wir das Mann-gegen-Mann-Duell verloren - und schließlich fand die Kugel durch die Beine unseres Torwarts den Weg ins Netz", zählte Roth die Fehlleistungen auf.
Besonders ärgerlich war die Niederlage angesichts der Tatsache, dass
die SG Gösenroth zehn Minuten vor Schluss noch mit drei Treffern
Vorsprung führte. "Doch dann haben wir eine Zeitstrafe kassiert und in
Unterzahl in zwei Minuten drei Gegentore gefangen", schilderte Roth.
(sn)
SG Gösenroth: Lengert, Schmitz - Herrmann (5), D. Stumm (1), C. Müller (8), J. Tatsch (7/2), Peltsch (4), A. Tatsch (1), Dreher, Letzas, Seidensal.
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 03.02.2009, Seite 11.
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SG Gösenroth will nachlegen |
Handball-Rheinlandliga: Trainer Jürgen Roth warnt vor Gast TuS Weibern
GÖSENROTH. Nachlegen heißt die Devise am Sonntag um 16 Uhr für die
SG Gösenroth/Laufersweiler in der heimischen Idarwaldhalle in Rhaunen.
Nach dem überraschenden Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende bei
der HSG Irmenach/ Kleinich/Horbruch II muss die Mannschaft von Trainer
Jürgen Roth nun gegen den TuS Weibern ran. "Gegen Weibern haben wir
noch etwas gut zu machen", setzt der Coach sein Team unter Druck. "Das
Hinspiel haben wir hoch verloren und desolat gespielt. Das wollen wir
zurecht rücken."
Deutlich erkennbar ist Roths Absicht, keinen Schlendrian aufkommen
zu lassen: "Wir haben toll gespielt in Irmenach, aber es gibt für uns
keinen Grund, uns zu überschätzen. Wir brauchen die selbe Einstellung
auch gegen Weibern", mahnt der Coach, dem die gute Stimmung im Team
leichte Sorgen bereitet: "Bei uns sind alle euphorisch. Fast ist mir
die Stimmung zu gut, denn wir müssen uns konzentrieren, um mit einem
Erfolg etwas mehr Luft im Abstiegsstrudel zu bekommen."
Die personelle Situation bei der SG Gösenroth/Laufers-weiler
ist weiterhin angespannt. Daniel Stumm konnte auch in dieser Woche
nicht trainieren, sodass über seinen Einsatz wieder kurzfristig
entschieden wird. Auch der Einsatz von Juri Seidensal ist offen. "Diese
Begegnung wird für uns schwerer als die gegen die HSG Irmenach II",
stellt Roth deshalb klar. (sn)
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 31.01.2009, Seite 12.
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Gösenroth entzaubert Irmenach II |
Handball-Rheinlandliga: SG spielt im Derby seine Cleverness aus - Dezimierte Gäste zeigen in Kleinich starke Abwehrleistung
HSG Irmenach/K./H. II - SG Gösenroth/L. 22:28 (9:14)
Sechs Tore Differenz waren es am Ende im Rheinlandliga-Derby
zwischen der HSG Irmenach II und der SG Gösenroth. So haben es wohl
auch viele erwartet. Nur: Der Sieger hieß nicht Irmenach.
KLEINICH. In der Handball-Rheinlandliga
waren die Rollen relativ klar verteilt vor dem Heimspiel der HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch II gegen die SG Gösenroth/ Laufersweiler.
Was sollte dem Tabellendritten schon groß passieren gegen den Zehnten
Gösenroth, der zudem noch dezimiert anreiste, weil der angeschlagene
Daniel Stumm (Bauchmuskelzerrung) nur sporadisch eingesetzt werden
konnte und Juri Seidensal (Bluterguss nach Einsatz in der Reserve) ganz
fehlte. Nun, es passierte etwas: Gösenroth entzauberte die jungen
Irmenacher Wilden und gewann recht deutlich mit 28:22.
Für den Außenstehenden mag dieses Resultat überraschend sein, für
Gösenroths Trainer Jürgen Roth war es das nicht. "Was heißt
überraschend?", fragt Roth, "wir haben in den letzten Partien schon
taktisch besser und disziplinierter gespielt - und zudem war es eben ein Derby." In das haben sich die Gäste letztlich mehr reingebissen als die Irmenacher. HSG-Trainer
Markus Bach ärgerte sich darüber: "Das war genau das Gegenteil zur
Vorwoche, als wir in Kastellaun gewonnen haben. Vielleicht waren wir
auch schon in Gedanken bei einem möglichen Spitzenspiel kommende Woche
in Saarburg. Aber das ändert nichts daran, dass Gösenroth verdient
gewonnen hat. Die SG war einfach cleverer und hat durch die 5:1-Deckung unser Angriffsspiel gut unterbunden."
Schon zu Beginn des Derbys wurde deutlich, dass die SG über ein
gerüttelt Maß Ausgebufftheit verfügt. So hatte der extrem starke Jochen
Tatsch den "Touch" und spielte Kreisläufer Tino Peltsch zweimal durch
die Beine eines Irmenacher Abwehrmannes an, Peltsch versenkte seine
Würfe, Gösenroth lag schnell 3:0 vorne. "Wir haben dann das ganze Spiel
über geführt, die Abwehr war stark, einer hat für den anderen
gekämpft", lobte Roth. Zur Pause hatte Gösenroth einen Fünf-Tore-Vorsprung
herausgeworfen (14:9), in Abschnitt zwei spielte die SG ihr "Ding"
routiniert herunter. Bach sah das so: "Gösenroth hat seine Angriffe
lange ausgespielt und Tore geworfen, obwohl schon Zeitspiel angezeigt
war. Das war eben clever." Und vielleicht auch für Roth zumindest ein
wenig überraschend. (mb)
Gösenrother Kreisläufer geht in der kommenden Saison nach Irmenach
KLEINICH. Am Sonntag im Rheinlandliga-Derby
war er noch mit sieben Treffern erfolgreichster Handballer der SG
Gösenroth beim Sieg gegen die HSG Irmenach II: Kreisläufer Tino
Peltsch. Kommende Saison wird Peltsch seine Tore aber nicht mehr gegen,
sondern für Irmenach werfen - und zwar für die Erstgarnitur. Der 28-Jährige hat der HSG zugesagt.
Bernd Kirst, Präsident der HSG, freut sich auf den Neuen. "Tino will
es jetzt wissen, will angreifen und ist mehr als eine Alternative am
Kreis. Wir hatten ja vor einiger Zeit schon mal bei ihm angefragt. Dass
Gösenroth nicht darüber jubelt, wenn einer der stärksten Spieler
weggeht, ist klar. Das würden wir auch nicht tun. Aber es geht uns
nicht darum, dass andere Vereine ausbluten. Tino wechselt schließlich
in eine höhere Klasse und nicht in die Reserve. Dafür hätten wir ihn
nicht geholt", sagt Kirst.
Dass sich Peltsch auch in der Ober- oder bei Aufstieg Regionalliga durchsetzen kann, davon ist sein Noch-Vorsitzender
Gerd Tatsch überzeugt. "Sicher schafft er das", sagt Gösenroths "Chef",
der allerdings lieber gehabt hätte, dass Peltsch noch mal intensiver
mit ihm gesprochen hätte. "Ich kann die Entscheidung nicht verstehen,
weil er hier ein Eckpfeiler und ein ganz wichtiger Mann war. Es tut
schon weh, auch weil Tino einen sehr guten Charakter hat. Warum er mit
fast 29 Jahren geht, weiß ich nicht. Aber wir werden natürlich weiter
ein gutes Verhältnis haben, vielleicht kommt er ja irgendwann wieder
zurück", erklärt Tatsch. (mb)
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Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 27.01.2009, Seite 11.
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Bach: Peltsch ist der Beste am Kreis |
Handball-Rheinlandliga: Derby zwischen der HSG Irmenach II und der SG Gösenroth am Sonntag um 17 Uhr - HSG-Trainer lobt gegnerischen Akteur
Emotionen pur sind am Sonntag in der Kleinicher Hirtenfeldhalle zu
erwarten, wenn sich um 17 Uhr die HSG Irmenach Kleinich/Horbruch II und
die SG Gösenroth/Lau-fersweiler im Rheinlandliga-Derby gegenüberstehen.
KLEINICH. Wer die nackte Tabellensituation als Maßstab für den Ausgang des Lokalduells zwischen den Handball-Rheinlandligisten HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und SG Gösenroth/Lau-fersweiler nimmt, für den ist die Begegnung vollkommen uninteressant. Irmenach ist schließlich Zweiter -
mit satten acht Punkten mehr als der in Abstiegsgefahr schwebende Gast
aus Gösenroth und Laufersweiler auf dem drittletzten Rang. Die Tabelle
macht die HSG also zum turmhohen Favoriten. Doch so einfach
funktionieren Derbys auch im Handball nicht. "Wir nehmen die
Favoritenrolle zwar an, aber mit dem Wissen, dass in Lokalduellen immer
alles möglich ist", erläutert der Irmenacher Trainer Markus Bach. "Der
vermeintlich Schwächere wächst über sich hinaus, der andere geht etwas
zu locker an die Sache, und schon ist der Leistungsunterschied
ausgeglichen."
Motivationstechniken können das Trainerduo Bach und René Vasek auf
der einen sowie Jürgen Roth als Coach auf der anderen Seite getrost
vernachlässigen. "Alle Spieler sind auch ohne Trainer in solch einem
Derby motiviert", weiß Roth. Und so gilt es noch mehr als sonst, die
Akteure für gegnerische Stärken und Schwächen zu sensibilisieren. "Wir
brauchen eine geringe Fehlerquote im Angriff und ein extrem rasches
Rückzugsverhalten", weiß Roth, wie er auf das schnelle Irmenacher Spiel
reagieren muss. Sein Gegenüber Bach legt das Hauptaugenmerk auf den
eigenen Mittelblock. "Der muss hervorragend stehen, weil Gösenroth für
mich über den stärksten Kreisläufer der Rheinlandliga verfügt." Diese
Lorbeeren gehören Tino Peltsch, über den Bach urteilt: "Er kann sich
körperlich durchsetzen, spielt aber gleichzeitig mit Köpfchen und
findet so immer Löcher für sich und seine Mitspieler."
Eine wichtige Rolle spielen in Roths Augen auch die Schiedsrichter:
"Wenn sie das Regelwerk eher körperbetont auslegen, dann haben wir
durchaus Vorteile. Die Irmenacher Akteure sind dagegen technisch
besser, perfekt ausgebildet und schneller."
Personell sind die Gastgeber sicherlich besser aufgestellt.
Lediglich hinter Daniel Schub prangt ein Fragezeichen. "Er möchte nach
seiner Bauchmuskelzerrung wieder spielen, aber wir werden überhaupt
kein Risiko eingehen", stellt Bach klar. Die SG
Gösenroth/Laufersweiler, die ohnehin über den dünneren Kader verfügt,
muss hingegen auf Martin Klünder verzichten, der am vergangenen Montag
an der Schulter operiert wurde und somit noch länger ausfällt. Außerdem
ist noch nicht endgültig geklärt, ob Daniel Stumm nach seinem
Muskelfaserriss wieder spielen kann. "Sein Physiotherapeut hat gesagt,
wenn Daniel meine, auflaufen zu können, dann könne er auch spielen",
ist SG-Trainer Roth in dieser Personalie aber vorsichtig optimistisch. (sn)
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 24.01.2009, Seite 11.
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