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Artikel RZ 06/ 07
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Gösenroth verspielt hohe Führung TuS Daun - SG Gösenroth/L. 27:27 (11:15) DAUN. Mit sechs Toren lag die SG Gösenroth/Laufersweiler im letzten Saisonspiel der Handball-Rheinlandliga teilweise vorne, musste sich aber schließlich mit einem 27:27-Unentschieden beim TuS Daun zufrieden geben. "Wir waren eigentlich die klar bessere Mannschaft, haben aber nach 45 Minuten den Überblick verloren und waren am Ende froh, dass wir noch einen Punkt geholt haben", resümierte SG-Coach Volker Gumm, der das Fehlen einer Führungspersönlichkeit im Team bemängelte. Den verpassten Aufstieg sieht Gumm mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Wir fühlen uns einfach noch nicht stark genug für die RPS-Oberliga." (vos) SG Gösenroth: Jung, Meyer - Endres, Gerhard (2), D. Stumm (4), Letzas, Müller, S. Stumm (3), Saidensal, Peltsch (3), Tatsch (6), Hübner (9), Wedertz. |
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SG Gösenroth in Daun GÖSENROTH. Nach der Heimniederlage gegen Meister HSG Kastellaun/Simmern läuft Handball-Rheinlandligist SG Gösenroth/Laufers-weiler Gefahr, sein Saisonziel endgültig zu verpassen: "Unser Bestreben war es von Anfang an, einen der Ränge eins bis drei zu belegen", erklärte SG-Trainer Volker Gumm. Derzeit rangiert Gösenroth auf dem vierten Platz, allerdings punktgleich mit den davor platzierten Teams aus Daun und Mülheim-Kärlich. Da trifft es sich gut, dass die Gösenrother am heutigen Samstag (19.30 Uhr) beim TuS Daun antreten müssen. Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel würde die Mannschaft von Volker Gumm die Eifeler überholen, mindestens Dritter werden und damit ihr Saisonziel erreichen. Und der Gösenrother Trainer ist deshalb motiviert genug, sein Team noch einmal so heiß zu machen, dass es auch in dieser letzten Auswärtspartie noch einmal an seine Grenzen gehen wird, um sich optisch in der Tabelle zu verbessern. (sn) |
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Hektik kostet Gösenroth den Derby-Sieg gegen Kastellaun |
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In der Schlussphase beweisen die Gäste den größeren Überblick SG Gösenroth/L. - HSG Kastellaun/Sim. 23:26 RHAUNEN. Die HSG Kastellaun/Simmern gewann das Derby der Handball-Rheinlandliga bei der SG Gösenroth/Laufersweiler mit 26:23 (11:12). Wer gestern Abend als Zuschauer die Idarwaldhalle in Rhaunen betrat und einen Blick auf das Spielfeld warf, erblickte zwei Mannschaften, die nichts gemeinsam hatten: Auf der linken Seite die HSG Kastellaun/Simmern, schon sicher Meister der Handball-Rheinlandliga, die so locker und befreit aufspielen konnte wie noch nie zuvor in der Saison und zum ersten Mal nichts zu verlieren hatte. In der rechten Hallenhälfte dagegen die SG Gösenroth/Laufersweiler, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, mit aller Macht den zweiten Platz zu sichern und dafür noch dringend einen Sieg benötigte. Wenn man diese zwei Punkte dann auch noch gegen den amtierenden Meister und Lokalrivalen holen kann, ist der Wille zum Sieg natürlich besonders groß. Dazu sollte es jedoch nicht kommen, denn die HSG hatte nach spannenden Schlussminuten doch noch die Nase vorne. Doch zurück zum Anfang. Viel Abwechslung in der Torfolge bot sich dem Publikum nicht: Nach dem 0:1 durch den vor allem in der zweiten Halbzeit starken Daniel Albrecht und der Führung für Kastellaun/Simmern wechselten sich beide Teams brav mit dem Torewerfen ab. Und auch davon gab es nicht besonders viele, denn beide Teams standen in der Abwehr geschlossen am Kreis. Die Gastgeber kamen über Tempogegenstöße von Florian Hübner und Christian Müller sowie die sicher verwandelten Siebenmetern von Martin Klünder zu ihren Torerfolgen. Erst in der 23. Minute erzielte Daniel Stumm das erste Tor zum 7:7 aus einem geordneten Angriffsaufbau heraus. SG-Trainer Daniel Fellenzer ließ dagegen seine Nachwuchstalente ans Ruder, hatte aber mit seinen Routiniers um Georg Wetstein immer einen Joker im Ärmel. Diese waren in den ersten 30 Minuten jedoch nicht notwendig. Zwar drehten die Gösenrother den Spielstand beim 10:9 in der 25. Minute und hatten von nun an ein Tor Vorsprung, konnten aber ebenfalls nicht davonziehen. Zur Halbzeit stand es somit 12:11 für die Gastgeber. Auch in der zweiten Halbzeit tat sich zunächst nichts Spielentscheidendes: Bis zum 16:17 aus Sicht der SG ging das muntere Wechselspiel genauso weiter, dann gab es zum ersten Mal einen Dreitore-Vorsprung für die Gäste aus Kastellaun. Doch so einfach gaben die Gösenrother den Sieg nicht her: Kilian Letzas glich vier Minuten vor dem Ende noch einmal aus, dann aber verspielten die Gastgeber durch hektische Einzelaktionen die Möglichkeit zum Sieg und verloren schließlich 23:26. Vollauf zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge waren beide Trainer nicht: "Wir haben zwar in der ersten Hälfte ganz gut gespielt, aber im zweiten Teil keine Mannschaftsleistung mehr gezeigt und zu viele Eigenfehler produziert", analysierte Volker Gumm die Partie aus Gösenrother Partie. Sein Gegenüber Daniel Fellenzer konnte sich dagegen nur mit der zweiten Hälfte anfreunden, nahm seine Mannschaft allerdings in Schutz: „"Bei uns war ein bisschen die Luft raus, da es um nichts mehr geht und der Meistertitel sicher ist." Das vorerst letzte Hunsrück-Derby hatte nach dem Remis im Hinspiel mit Kastellaun/Simmern also nur einen Sieger. Vanessa Gillmann Gösenroth/Laufersweiler: Jung, Meyer - Endres, Gerhard, D. Stumm (2), Letzas (1), Müller (1), S. Stumm, Seidensal, Peltsch (4), Tatsch (2/1), Hübner (6), Klünder (5/3), Wedertz (2). Kastellaun/Simmern: Bach, Weishaupt - Lotter, Wust (3), Krause, Spreda (4/3), Gross (3), De Vries (1), Wetstein (3), Albrecht (7), Berg, Wagner (5), Lang. Tino Peltsch hat die Lücke in der Abwehr der HSG Kastellaun/Simmern entdeckt und versetzt die Gäste-Spieler mit seiner Aktion in helles Staunen.
Auf die Routiniers in Reihen der HSG Kastellaun/Simmern war Verlass: Hier setzt sich Georg Wetstein gegen den Deckungsverband des Gastgebers Gösenroth/Laufersweiler durch. Fotos: Joachim Hähn
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Gumm ist heiß auf das Derby gegen die HSG Kastellaun |
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Handball-Rheinlandliga: SG Gösenroth empfängt den neuen Meister RHAUNEN. Eigentlich ist schon alles entschieden in der Handball-Rheinlandliga: Die HSG Kastellaun/ Simmern ist Meister. Trotzdem fordert der Tabellenzweite, SG Gösenroth/Lau-fersweiler, den künftigen Oberligisten in der heimischen Idarwaldhalle in Rhaunen am Sonntag um 17 Uhr zum heißen Tanz. Volker Gumm ist mächtig heiß auf das Duell. Der Trainer der SG Gösenroth hat schon seit Wochen das Heimspiel gegen Kastellaun im Blick und will einen Sieg: "Wir wollen Kastellaun unbedingt schlagen. Jetzt gerade, nachdem sie schon Meister sind." Gumm geht nach den beiden Auswärtssiegen am vergangenen Wochenende in Wittlich und Biewer sehr optimistisch in die Begegnung: "Wir haben einen guten Lauf und gehen hervorragend vorbereitet in diesen Lokalfight." Deutlich lockerer sieht Daniel Fellenzer, der Kastellauner Meistertrainer, die Partie. "Wir haben in letzter Zeit die Trainingsintensität etwas heruntergefahren und arbeiten nur noch im spielerischen Bereich." Trotzdem geht der Coach davon aus, dass sein Team mit der für ein Punktspiel nötigen Ernsthaftigkeit in das Derby geht. Gleichwohl sieht Fellenzer Gösenroth diesmal im Vorteil: "Das wird ganz schwer für uns. Schon während der gesamten Saison habe ich beobachtet, dass Gösenroth den Fokus auf diese beiden Derbys gelegt hat. Schon im Hinspiel sind sie in der Abwehr in einem Maße zu Werke gegangen, wie ich das selten bei ihnen erlebt habe." In eben jener Konzentration auf die beiden Derbys sieht der Kastellauner Trainer hauptsächlich auch den entscheidenden Vorteil seines Teams im zurückliegenden Titelkampf: "Wir sind konstanter aufgetreten." In Rhaunen wird Fellenzer am Sonntag seiner jungen Garde Gelegenheit geben, zu zeigen, was sie draufhat. So wird Jascha Berg in der Rückraummitte spielen, Rudi Groß am Kreis und Michael Lotter im Tor. Auch Eduard Lang läuft von Beginn an auf. "Ich erwarte speziell von ihnen vollen Einsatz. Wenn ich merken sollte, dass es nicht so läuft, reagiere ich", sagt Fellenzer. Gumm erwartet wie in der Hinrunde ein von der Taktik geprägtes Spiel: "Mein Gegenüber, der Danny Fellenzer, ist ja auch kein Schlechter in dieser Beziehung", erklärt der Gösenrother Trainer, der auf einen weiteren Grund verweist, warum die SG unbedingt gewinnen möchte: "Unser Ziel war es von Anfang an, die Plätze eins bis drei zu erreichen. Jetzt wollen wir mit aller Macht vor heimischem Publikum Rang zwei sichern. Aber wir müssen Vollgas geben, weil wir auch noch auf den fünften Rang abrutschen können." Der Heimvorteil und die Tatsache, mit dem nahezu kompletten Kader zu Werke gehen zu können, sind Punkte, die für die Gösenrother sprechen. Lediglich der mittlerweile operierte Torhüter Michael Lengert wird nicht mitmachen können. Apropos Torhüter: Der bei der HSG Irmenach/Klei-nich/Horbruch vereinsintern gesperrte Schlussmann Sebastian Bachmann (siehe Bericht auf dieser Seite) trainiert derzeit bei der HSG Kastellaun/Simmern. "Er hält sich momentan bei uns fit", bestätigte Fellenzer, der sich aber zu diesem Thema ansonsten nicht weiter äußerte. Dass Bachmann in der kommenden Saison das Kastellauner Tor hüten könnte, bestätigte Fellenzer allerdings nicht. (sn) |
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SG gewinnt zwei Mal Ein hartes Wochenende liegt hinter dem Handball-Rheinlandligisten SG Gösenroth/ Laufersweiler. Gleich zwei Mal musste das Team von Volker Gumm in Nachholspielen ran. Letztlich hat sich die harte Arbeit aber gelohnt. GÖSENROTH. Zwei überzeugende Vorstellungen lieferte Handball-Rheinlandligist SG Gösenroth/Laufers-weiler beim TV Welling und bei der HSG Biewer/Pfalzel II ab und verbesserte sich mit zwei Siegen auf den zweiten Rang der Tabelle. TV Welling -SG Gösenroth/L. 22:27 "In Welling waren sehr viele Zuschauer in der Halle, viele vom Gegner, aber auch ein paar von uns. Das hat die Mannschaft offensichtlich motiviert", erklärte ein gut gelaunter SG-Trainer Volker Gumm und freute sich über einen souveränen Auftritt seines Teams, verbunden mit einem verdienten Sieg. Ein Sonderlob des Übungsleiters verdiente sich dabei Keeper Andreas Jung. SG Gösenroth: Jung, Meyer - Endres(1), B. Gerhard(5), D. Stumm(1), Letzas(1), Müller(1), S. Stumm(2), Saidensal, Peltsch(4), Tatsch(5/2), Hübner(5), Klünder(2/2). HSG Biewer/Pfalzel II - SG Gösenroth/L. 27:36 Das galt übrigens auch für die 40 Stunden später stattfindende zweite Partie der Gösenrother bei der HSG Biewer/Pfalzel II. "Ein tolles Spiel meiner Jungs", fand der sonst eher kritische Gumm erneut lobende Worte. Vor allem die Offensivleistung hatte es dem Coach angetan: "Das war schneller, attraktiver Tempo-Handball." Einen Sahnetag erwischte zudem Jochen Tatsch, der zehn Tore erzielte. "Bei Jochen war jeder Schuss ein Treffer", lobte Gumm. Sein Team setzte sich schnell ab, führte nach 20 Minuten bereits mit 12:6. Nach dem 18:11 zur Pause war auch die zweite Halbzeit kein Problem mehr. "Nach dem 12:6 war die Partie eigentlich gelaufen, Biewer hatte in der zweiten Hälfte auch konditionell nichts mehr zuzusetzen. Ich habe dann konsequent die zweite Garde spielen lassen, damit wir für das große Derby gegen Kastellaun am nächsten Wochenende gewappnet sind", erklärte Gumm. (olp) SG Gösenroth: Jung, Meyer - Endres, Gerhard (2), D. Stumm (3), Letzas (4), Müller (6), S. Stumm, Peltsch (5), Tatsch (10/1), Hübner (4), Klünder (2/2), Wedertz. |
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