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Artikel RZ 05/ 06
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SG leistet sich zu viele Fehlwürfe |
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Die SG Gösenroth/Laufersweiler hat ihr Abschluss-Spiel in der Handball-Oberliga in Igel 30:33 (13:15) verloren. "Wir hatten zwischendrin zu viel Leerlauf", analysierte SG-Betreuer Ralf Johann. Zweiter Grund für die Niederlage: Die SG erlaubte sich zu viele Fehlwürfe. Johann: "Unsere Quote lag bei höchstens 30 Prozent." Als problematisch erwies sich, dass einige Spieler kurzfristig absagen mussten. So stand im Tor beispielsweise der dritte Keeper Eric Albright. "Er hat allerdings sehr gut gespielt, war unser bester Mann", lobte Johann. Acht Minuten vor dem Ende lag die SG sieben Tore zurück, mit einer offenen Manndeckung verkürzten die Hunsrücker bis auf ein Tor (29:30), doch Igel behielt die Nerven und brachte den Vorsprung über die Zeit. (olp) Albright - Dreher (2), S. Stumm (1), Hübner (8), Saidensal (1), Peltsch (7), Tatsch (9), D. Stumm, Endres (2). |
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Gösenroth will zum Abschluss siegen |
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Dass die Oberliga-Handballer der SG Gösenroth/Laufersweiler den Saison-Ausklang mit dem Nachholspiel in Igel (heute Abend, 19 Uhr) durchaus ernst nehmen, zeigt der Einsatz eines Fan-Busses. Um 17 Uhr fährt dieser in Gösenroth ab und soll Mannschaft und Anhänger an die Mosel bringen. "Die Fahrt ist ein Dankeschön an unsere treuen Besucher, die uns die komplette Saison über die Treue gehalten haben", erläutert Ralf Johann, der die Betreuung der Mannschaft von der urlaubenden Jutta Holl übernommen hat. Eigentlich hätte es ein lockerer Saison-Kehraus werden können, doch Johann sieht das ein kleines bisschen anders: "Der eigentliche Saison-Ausklang zu Hause gegen Bad Ems ist missglückt, also wollen wir heute Abend schon noch einmal überzeugen. Unser Ziel ist es, die Saison mit einem Sieg zu beenden." Das sollte klappen. Johann nennt drei Argumente: "Erstens der Blick auf die Tabelle, Igel ist Vorletzter. Zweitens des Rückblick auf das Hinspiel und drittens die Tendenz. Wir haben schließlich bis auf Bad Ems zuletzt gut gespielt." Zum erfolgreichen Saison-Abschluss möchte die gesamte Mannschaft beitragen, die SG reist komplett nach Igel. (olp) |
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SG Gösenroth spielt unerklärlich schwach und verabschiedet die Trainerin
So schön kann Sport sein. Nach 60 Handball-Minuten feierten die Teams aus Gösenroth und Bad Ems gemeinsam. Die Gäste den sportlichen Erfolg in der Partie und im Endklassement, die anderen eine starke Saison und ihre Trainerin, die sich verabschiedete.
SG Gösenroth -
TV Bad Ems 22:37 (12:18)
RHAUNEN. Eigentlich war alles wie immer an diesem Samstagabend in der Rhaunener Idarwaldhalle. Hätte dieses Spiel nicht ganz unten auf dem Spielplan der Gösenrother gestanden mit einem kleinen Vermerk, dass es ebenfalls der letzte Auftritt von Jutta Holl auf der Trainerbank ist, so hätte niemand einen Unterschied zu den vorangegangenen Spielen feststellen können. Doch das letzte Heimspiel nach einer tollen Oberliga-Saison sollte ein gebührender Abschied für die Trainerin werden. Aber aus den anderthalb weinenden Augen wurde nichts. Die SG Gösenroth/Laufersweiler ging gegen den gut aufgelegten TV Bad Ems mit 22:37 sang und klanglos unter und konnte sich selbst am wenigsten erklären, was da gerade passiert war.
Das 2:0 ganz am Anfang der Partie blieb die erste und letzte Führung für die Gastgeber. Danach schlugen Uwe Hens und Co zu. Obwohl die Mannschaft nur mit zwei Auswechselspielern angereist war und Pascal Gras, Torschützenkönig der Oberliga, verletzt fehlte, machte das Team von Trainer Thomas Schmidt keine Anstalten, Kräfte zu sparen. Während die Gäste vorne alles trafen und jede Chance nutzten, klappte bei der SG fast gar nichts. Torwürfe knapp unter die Hallendecke, Abspiele auf den Fuß des Mannschaftsmitglieds oder Fehlpässe ins Seitenaus, an diesem Abend war wirklich alles dabei. Das Tor der Gäste war oft wie zugenagelt. Selbst eine Auszeit und Umstellungen in der Mannschaft brachten nicht den gewünschten Erfolg, so dass sich der TV von 6:9 und 10:16 bis auf 12:18 zur Halbzeit absetzen konnten.
Auch in der zweiten Hälfte ging das schnelle Spielchen munter weiter, spätestens ab dem 13:24 ging es für die Gastgeber nur noch um Ergebniskosmetik. Die Bad Emser nutzten jede sich bietende Chance, rannten die Abwehr schwindelig und trafen aus den unmöglichsten Positionen. Als dann auch noch Trainer Thomas Schmidt nach einer minimalen Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit mit seiner eigenen Einwechslung drohte, riss sich das Team erst recht zusammen. 22:37 endete die Partie, Jutta Holl konnte bei der Suche nach Gründen nur mit den Schultern zucken: "Eigentlich ging es um nichts mehr, und wir konnten vollkommen befreit aufspielen. Warum dann heute nichts geklappt hat, können wir uns selber nicht erklären." Vielleicht lag es daran, dass der TV Bad Ems genauso befreit aufspielen konnte, der Aufstieg in die RPS-Liga war schließlich geschafft und die Chance auf den Meistertitel zu gering. Vielleicht lag es aber auch an den Lachsschnittchen mit Kaviar, die der Trainer seinem Team versprochen hatte. Oder an den zahlreichen mitgereisten Fans, die ihr Team mit aller Kraft zum Sieg trommelten.
Die zaghaften Versuche von Gerd Tatsch, dem ersten Vorsitzenden der SG, sich beim Publikum zu bedanken und Jutta Holl gebührend zu verabschieden, wurden jedenfalls von Jubelschreien und LaOla-Wellen der Gegner im Keim erstickt. Als Tatsch sich aber mit den Worten "es tut uns leid, dass wir heute kein besserer Gegner waren", für die schlechte Leistung seiner Mannschaft entschuldigte und im gleichen Augenblick Freibier für alle ankündigte, war das Eis wohl gebrochen. Die Dankesworte an Holl, die als einzige Frau in der Männeroberliga eine Mannschaft hauptverantwortlich betreut und das Team der SG Gösenroth nicht nur in die Oberliga geführt, sondern dort auch einen tollen Mittelfeldplatz erreicht hat, versanken ebenfalls im Freudentaumel der Gäste.
Tatsch bedankte sich im Namen der ganzen SG für die tolle Zusammenarbeit, Mannschaftsbetreuer Ralf Johann lobte die Vielseitigkeit im Training und die unerschöpfliche Motivation der Trainerin. Für Holl ist dieser Abschied jedoch kein endgültiger: "Es hat schon richtig Spaß gemacht mit der Mannschaft. Die Jungs haben sich mir gegenüber toll verhalten. Aber jetzt brauche ich erst einmal eine Auszeit vom Handball." Nächste Woche geht es in Urlaub, das Nachholspiel gegen Igel-Liersberg am Donnerstag wird das Team mit dem Co-Trainer bestreiten. Auch wenn sich Holl noch keine Gedanken über neue Aufgaben gemacht hat, eines ist wohl sicher: Sie wird dem Handball und der SG treu bleiben.
Vanessa Gillmann
SG Gösenroth/Laufersweiler: Meyer, Albright, Lengert (1/1) - Tatsch 2/1, Peltsch 2, Hübner 7/2, Stumm 3, Seidensal 2, Dreher 2, Kessler 2, Endres (1), Dörn.
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Letztes Spiel für Jutta Holl |
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SG Gösenroth empfängt in Rhaunen den TV Bad Ems GÖSENROTH. Am Samstag endet eine Ära bei der SG Gösenroth/Laufersweiler. Wenn in Rhaunen um 19.30 Uhr die Oberliga-Begegnung mit dem TV Bad Ems angeworfen wird, dann laufen die letzten 60 Spielminuten, in denen Jutta Holl als Trainerin für die SG Gösenroth verantwortlich ist. Jutta Holl wird das Team auch nicht beim Nachholspiel am Gründonnerstag beim SV Igel-Liersberg betreuen, weil sie dann bereits im Urlaub ist. "Man geht immer mit einem lachenden und weinenden Auge", meint Jutta Holl zu ihrem bevorstehenden Abschied. "Das ist auch bei mir so." Das weinende Auge der Trainerin gilt ihrer Mannschaft: "Das sind alles klasse Jungs, die ausgezeichnet zu führen waren und die sich mir gegenüber als trainierende Frau super verhalten haben." Andererseits ist Jutta Holl auch froh, wenn die Belastung, Trainerin einer ambitionierten Oberliga-Mannschaft zu sein, vorbei ist: "Ich brauche dringend mal eine Pause", meint sie. Natürlich wünscht sich Jutta Holl in ihrem letzten Spiel mit der SG einen Sieg, doch das wird unglaublich schwer: "Bad Ems ist ein richtiger Brocken", findet Jutta Holl und liegt alleine deshalb chon richtig, weil der TV theoretisch sogar noch Meister werden kann. Allerdings müssten dann neben einem Bad Emser Sieg in Gösenroth Tabellenführer TV Vallendar gegen die DJK/MJC Trier und die HSG Biewer in Daun verlieren. Eigentlich ist diese Außenseiterrolle für die Gösenrother eine perfekte Situation. Von großer Erwartungshaltung befreit, ohne jeden Abstiegsdruck kann die SG zu Werke gehen. Zudem steht Jutta Holl die derzeit beste SG-Mannschaft zur Verfügung. Lediglich hinter dem Einsatz von Christoph Kessler steht noch ein kleines Fragezeichen. Allerdings hätte Jutta Holl nichts dagegen, wenn sie ihre Langzeitverletzten Martin Klünder, Christian Müller und David Buschbaum einsetzen könnte. "Diese Jungs haben für uns tolle Partien abgeliefert und haben deshalb ebenfalls großen Anteil an dieser hervorragenden Saison, die wir als Achter oder Neunter abschließen werden", lobt Jutta Holl. Vielleicht bereitet die Mannschaft ihr ja einen derart grandiosen Abschied, dass zunächst einmal anderthalb Augen weinen... (sn) |
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Spiel der SG Gösenroth abgesagt |
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Ein Basketballkorb soll der Grund sein, warum Igel/Liersberg gegen 14.30 Uhr am Samstag in Gösenroth anrief und die für 19 Uhr geplante Oberliga-Begegnung aus "hallentechnischen Gründen" absagte. "Wenn es wirklich nur ein basketballkorb war, frage ich mich schon, warum man dieses Problem von Halb Drei bis um Sieben nicht beseitigen kann", wunderte sich Gösenroths Trainerin Jutta Holl, die noch nicht wusste, wann die Begegnung nachgeholt wird. (sn) |
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