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Artikel RZ 03/ 04
Holl mit Platz fünf nicht zufrieden

Verbandsliga-Männer: Auswärts zu schwach

GÖSENROTH. "Der fünfte Platz ist enttäuschend." Jutta Holl, Trainerin der Verbandsliga-Handballer aus Gösenroth/Laufersweiler nimmt kein Blatt vor den Mund. "Eigentlich war der dritte Platz unser Ziel." Aber nachdem die SG Gösenroth/Laufersweiler beide Lokalderbys verloren hatte und auch gegen den direkten Konkurrenten aus Wissen keinen Punkt holte, konnte sie den Wunsch nach dem dritten Tabellenplatz nicht realisieren.

Dabei lief es in der Hinrunde ganz gut für die Spielgemeinschaft, auch bedingt durch die zahlreichen Heimspiele, die Gösenroth häufig positiv für sich gestaltete. In der Rückrunde musste die Mannschaft dementsprechend häufiger in der Fremde ran. "Unser Wille in den Auswärtsspielen war sehr schwach", sagt Holl. Und in der Tat: Vier der letzten fünf Spiele gingen verloren - alle vier in gegnerischer Halle. "Die Luft war einfach raus", erklärte die Trainerin.

"Für die neue Saison haben wir uns vorgenommen, besser abzuschneiden." Jutta Holl ist davon überzeugt, dass ihre Mannschaft, zu der Torwart Michael Lengert (aus dem eigenen Verein) hinzustößt, weiterhin vorne mitspielen kann. "Man muss die Absteiger. Aber Fünfter müssen wir aufgrund der Neueinteilung der Verbandsliga werden. Zudem haben wir diesmal auch einen ausgeglicheneren Spielplan", meinte die Gösenrother Trainerin Jutta Holl recht optimistisch.

 
Schlechtes Ende einer guten Saison

Gösenroth rutschte auf Rang fünf

GÖSENROTH/IRMENACH. Kein versöhnliches Ende hatte die Saison für die beiden Hunsrück-Vertreter in der Handball-Verbandsliga Ost, die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II und die SG Gösenroth/Laufersweiler. Beide verloren am letzten Spieltag ihre Auswärtspartien.

TuS Westerburg - SG Gösenroth/Laufersw. 28:24 (11:11). Die SG rutschte mit dieser Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Westerburg und wegen des Siegs von Welling gegen Irmenach II auf Rang fünf ab. In der ersten Halbzeit war SG-Trainerin Jutta Holl noch rundum zufrieden: Beide Seiten zeigten ein hervorragendes, offensives Spiel und trennten sich zur Pause ausgeglichen mit 11:11. Dann brachen bei den Gösenrothern wieder die "berühmten zehn Minuten", so Holl, an: Die Gäste brachten trotz mehrerer Siebenmeter- und freier Würfe keinen Ball im TuS-Tor unter, während Westerburg von 17:16 auf 22:16 davonzog. "Das hat uns das Genick gebrochen", war diese Phase für Holl ausschlaggebend. Trotzdem kämpfte die SG und präsentierte eine geschlossene Mannschaftsleistung, wobei der siebenfache Torschütze Juri Saidensal glänzte.

SG Gösenroth/Laufersweiler: Jung, Meyer - Endres (1), Saidensal (7), J. Tatsch (2/1), A. Tatsch, S. Stumm (5/2), D. Stumm (4), Kessler (4), Peltsch (1), Dörn.

 
Gösenroth noch Dritter?

GÖSENROTH. Während der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II der zweite Platz in der Handball-Verbandsliga Ost vor dem letzten Spiel sicher ist, will sich die SG Gösenroth/Laufersweiler zum Abschluss noch einmal verbessern.

Zu einem echten Endspiel um Rang drei reist die SG Gösenroth/Laufersweiler am Sonntag zum Tabellendritten TuS Westerburg. Beide Mannschaften liegen nach Punkten (19:15) und Tordifferenz (plus 39) gleichauf. "Trotz der herben Rückschläge in den letzten Wochen werden wir alles daran setzen, mit einem Sieg noch den dritten Platz zu erreichen. Der Rückrundenspielplan mit drei Heim- und sechs Auswärtsspielen hat sich für uns ungünstig ausgewirkt", so SG-Trainerin Jutta Holl. Neben dem Langzeitverletzten Sven Schub fällt auch Nico Adams aus. Spielen wird der ebenfalls junge Linkshänder Christian Endres.

 
Die SG Gösenroth/Laufersweiler rutschte durch die Niederlage in Welling vom dritten auf den fünften

TV Welling - SG Gösenroth/Laufersweiler 30:23 (17:11). Nach einem munteren Hin und Her in der kleinen Wellinger Halle brachte die SG beim 9:11 gleich viermal in Folge den Ball nicht im gegnerischen Tor unter, was die heimstarken Gastgeber nutzten, um auf 15:9 davonzuziehen.

Dieses Zwischenergebnis warf die Gösenrother zwar zurück, dennoch schienen sie heranzukommen, als sie in der zweiten Halbzeit von 12:20 auf 16:20 verkürzten. Spätestens beim 26:18-Zwischenstand war die Luft raus, und die Mannschaft gab sich dem dominierenden TV geschlagen.

Zu schaffen machten den Gästen die durch den Ausfall von Juri Saidensal und Christoph Kessler fehlenden Alternativen im Rückraum. Auch sonst lief es bei der SG nicht reibungslos, insbesondere bei der Chancenauswertung. Ein dickes Lob verdiente sich der überragende Torwart Jens Meyer: "Es war seine beste Saisonleistung. Ohne ihn wäre es deutlicher ausgegangen", sagte Trainerin Jutta Holl. (mf)

SG Gösenroth/Laufersweiler: Jung, Meyer - Dörn (1), Dreher (3), S. Stumm (1), Peltsch (4), J. Tatsch (2/1), A. Tatsch (6/4), D. Stumm (5), Adams, Endres (1).

 
HSG II holt die Derby-Hoheit

RHAUNEN. Packend ging es zu im Derby der Handball-Verbandsliga Ost, das die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch II in Rhaunen knapp mit 34:32 (15:12) gegen Gastgeber SG Gösenroth/Laufersweiler gewann. Der Irmenacher Martin Bach war rundum zufrieden und optimistisch: "Wir haben unseren zweiten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt und uns Minimalchancen auf die Tabellenführung offen gehalten." Auf Seiten der Gösenrother war die Enttäuschung verständlicherweise groß, obwohl Trainerin Jutta Holl einräumte: "Das Ergebnis schmeichelt uns."
Im Großen und Ganzen lief es bei der Irmenacher Reserve im Derby immer rund. Einen starken Rückhalt fanden sie in der ersten Hälfte im überragenden Torwart Jens Leonhard. Als der in den zweiten 30 Minuten gerade bei einfachen Würfen schwächelte, sprang Eric Albright für ihn ein.
Das Manko der Gösenrother waren laut Holl die Anfangsphasen. Gleich zu Spielbeginn gerieten sie in einen 1:5-Rückstand. Fünf Minuten vor der Pause verkürzten sie zwar von 8:15 zum 12:15-Halbzeitstand, doch das geplante Durchstarten nach der Pause misslang. Die HSG verschaffte sich sofort mit drei Toren in Folge wieder das übliche Sechs-Tore-Polster, das sie bis zum 31:26 hielt.
Die Abwehrleistung der Irmenacher ließ allerdings nach - 20 Gegentore im Vergleich zu 12 in der ersten Hälfte waren in Martin Bachs Augen eindeutig zu viel. Überraschenderweise kamen die Gösenrother in der 57. Minute mit 29:31 so nah heran wie nie zuvor, was dem "unbändigen Kampfeswillen" (Holl) der jungen Wilden sowie der herausragenden Leistung des siebenfachen Torschützen Christoph Kessler zuzuschreiben war.
Doch trotz offener Manndeckung war die Zeit zu kurz, das Ruder noch herumzureißen. "Ein Sieg wäre vom Spielverlauf her nicht gerechtfertigt gewesen", zeigte sich Holl als faire Verliererin.

SG: Jung, Meyer - Dörn (1), Dreher (3), S. Stumm (1), Saidensal (1), Peltsch (3), J. Tatsch (8/3), Kessler (7), A. Tatsch (1), D. Stumm (7), Adams.

HSG II: J. Leonhard, Albright - Muligi (4), Dämgen (6), Norris (6/2), A. Leonhard (1), Tatsch (3), Scherer (1), Gerhard (1), Berg (4), Reichert (5), Krämer (3).

 

TV Welling - SG Gösenroth/Laufersweiler. "In den zwei noch anstehenden Auswärtsspielen wollen wir unseren dritten Tabellenplatz verteidigen", sagt SG-Trainerin Jutta Holl. Dabei hat es ihre Mannschaft mit zwei (Minus-)punktgleichen Gegnern zu tun. Fraglich ist, ob die angeschlagenen Tino Peltsch und Christoph Kessler in Welling spielen können.

 
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