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Artikel RZ 08/ 09
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Gösenroth schlägt sich Hintertür selbst zu |
Handball-Rheinlandliga: SG wird nur Vorletzter
TuS Westerburg - SG Gösenroth 31:23 (14:11)
WESTERBURG. Für die SG Gösenroth/Laufersweiler gibt es keine weitere Hoffnung mehr, die Zugehörigkeit zur Handball-Rheinlandliga wenigstens durch die Hintertür zu halten. Mit der 23:31-Niederlage bei TuS Westerburg rutschte das Team auf den vorletzten Platz ab - ein Regelabstiegsplatz.
"Wir sind sportlich abgestiegen", meinte SG-Vorsitzender
Gerd Tatsch. "Erneut haben wir eine katastrophale Vorstellung
abgeliefert." Allerdings war der Auftritt für ihn erklärbar: "Die Jungs
sind nach einer Achterbahn-Saison ausgepumpt,
die Moral ist weg." Entsprechend mutlos agierte das Team von Jürgen
Roth. Der scheidende Trainer ließ es sich nicht nehmen, trotz Krankheit
noch einmal auf der Bank zu sitzen.
Die Partie hatte dabei gar nicht schlecht begonnen -
Gösenroth lag 10:7 in Führung. "Leider haben wir dann gegen Ende der
ersten Hälfte den Widerstand aufgegeben", meinte Tatsch. Über 11:11 und
11:14 nahm die Niederlage trotz eines starken Markus Schmitz im Tor
ihren Lauf. (sni)
SG Gösenroth: Schmitz - Herrmann (1), D. Stumm (3), Letzas (1), Müller, S. Stumm (1), Peltsch (2), J. Tatsch (4), A. Tatsch (8/4), Lippik (3/1).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 28.04.2009, Seite 11.
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GÖSENROTH. Ohne ihren scheidenden Trainer Jürgen Roth, der aus
privaten Gründen fehlt, verabschiedet sich die SG
Gösenroth/Laufersweiler im Auswärtsspiel am heutigen Samstag, 18 Uhr,
beim TuS Westerburg aus der Handball-Rheinlandliga.
Bekanntlich steht der Abstieg der Gösenrother bereits fest. Gerd
Tatsch, der Vorsitzende der SG, verlangt dennoch eine engagierte
Leistung von der Mannschaft, die wahrscheinlich von Jutta Holl, der
Trainerin der kommenden Saison, betreut wird: "Wir wollen den
drittletzten Platz erreichen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu
sein, falls irgendwo ein anderes Team zurückziehen sollte und deshalb
vielleicht der Drittletzte doch noch in der Rheinlandliga bleibt."
Ansonsten begreifen die Gösenrother den Abstieg als Chance: "Wir müssen
wieder dahin kommen, dass mittwochs zwölf und nicht fünf oder sechs
Spieler im Training sind", erklärte der Vorsitzende. (sni)
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 25.04.2009, Seite 13.
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SG Gösenroth steigt nach Klatsche ab |
Handball-Rheinlandliga: HSG Kastellaun/Simmern setzt sich im Derby durch
Die SG Gösenroth/Laufersweiler ist abgestiegen und spielt in der kommenden Saison nur noch in der Verbandsliga. Eine 27:35-Heimniederlage im Rheinlandliga-Derby gegen die HSG Kastellaun/Simmern sorgte für den Absturz.
SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Kastellaun/Simmern 27:35 (15:17)
SOHREN. Ausgerechnet im Derby kam das Aus für Handball-Rheinlandligist
SG Gösenroth/Laufersweiler. Die HSG Kastellaun/Simmern verurteilte die
Mannschaft des scheidenden Trainers Jürgen Roth zum Abstieg in die
Verbandsliga. Weil drei Vereine den Weg nach unten antreten müssen, hat
die SG am letzten Spieltag beim TuS Westerburg keine Chance mehr auf
ein Happy End. Drei Absteiger gibt es deshalb, weil der insolvente
Regionalligist HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim
aufgelöst wird, der federführende TV Mülheim aber ein Anrecht darauf
hat, in der höchsten Klasse des Handballverbandes, eben in der
Rheinlandliga, zu spielen. "Wir steigen ab, weil andere nicht mit Geld
umgehen können", haderte ein gefrusteter Roth. Allerdings war der Coach
so ehrlich, um einzugestehen: "Wir sind selbst schuld." Die SG begann
gut und Kastellauns Trainer Daniel Fellenzer sah seine Befürchtungen
bestätigt: "Gösenroth hat mit viel Herz gespielt, während wir zunächst
den ganz großen Kampf vermissen ließen." 8:5 führte die SG, ehe es zum
ersten Bruch kam: "Wir haben zu viele Fehler gemacht und Dominik Wagner
nicht in den Griff bekommen", erklärte Roth. Wagner bot ein famoses
Spiel und war selbst durch eine Manndeckung nicht in den Griff zu
bekommen. Mit 15:17 ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel kippte das Spiel beim Stand von 21:21. "Die
Gösenrother Kräfte haben nachgelassen", erläuterte Fellenzer. "Wir
haben unglaublich viele Gegenstoßtore kassiert", ergänzte Roth. "Wir
haben zu schnell abgeschlossen und wirkten wie gelähmt." (sni)
SG Gösenroth: Schmitz/ Faust - Herrmann (3), D. Stumm, Müller (3), S. Stumm (2), Seidensal (4), Peltsch (2), J. Tatsch (6), A. Tatsch (7/3), Lippik, Petkau.
HSG Kastellaun: Bach, von Hertell -
Wagner (10/1), Spreda (10/1), Trierweiler (5), Berg (4), Groß (1), de
Vries (2), Reuter (2), Link (1), Tasch, Wetstein, Horbach.
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 21.04.2009, Seite 11.
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Gösenroth im Derby mit Druck |
Handball-Rheinlandliga: HSG Kastellaun reist heute Abend nach Rhaunen
GÖSENROTH. Ein Derby unter Druck wartet auf Handball-Rheinlandligist
SG Gösenroth/Laufersweiler am heutigen Samstag ab 19.30 Uhr in der Sohrener Schulsporthalle gegen die HSG Kastellaun/Simmern.
Das Abstiegsgespenst greift energisch nach den Gösenrothern, die
deshalb unbedingt einen Heimsieg brauchen. Trainer Jürgen Roth stellt
klar: "Wir müssen diese zwei Punkte holen, um in der kommenden Woche
ein Endspiel beim TuS Westerburg zu verhindern. Darauf könnte ich gut
verzichten." Außer dem Derbyprestige und den nötigen Punkten für den
Klassenverbleib gibt es einen dritten Grund, warum Roth unbedingt den
Sieg will: "Wir müssen uns für die 19:25-Hinspielniederlage
rehabilitieren." Speziell die bittere Anfangsphase, in der Gösenroth
nach acht Minuten mit 0:8 in Rückstand geraten war, hat der Gösenrother
Trainer noch nicht vergessen.
Deutlich entspannter kann die HSG Kastellaun/Simmern dieses
Lokalduell angehen. Trainer Daniel Fellenzer bestätigt: "Der große
Druck ist von uns abgefallen, nachdem wir den Klassenverbleib in
trockenen Tüchern haben." Fellenzer befürchtet deshalb einen kleinen
psychologischen Nachteil für sein Team: "Von der Motivation her ist
Gösenroth uns sicherlich überlegen." Gleichwohl glaubt Fellenzer nicht,
dass seine Mannschaft allzu locker an die Aufgabe herangehen wird: "Im
Derby will man sich schließlich vernünftig präsentieren." Zudem weiß
der Coach: "Eine Niederlage, vor allem wenn sie deutlich ausfällt, hat
einen blöden Beigeschmack. Wir wollen uns nicht nachsagen lassen, im
Abstiegskampf einer Mannschaft aus der eigenen Region geholfen zu
haben."
Grundsätzlich hält Fellenzer die SG Gösenroth/Laufersweiler sowieso
für stark genug, um nicht aus der Rheinlandliga abzusteigen: "Die
Spieler kennen sich seit vielen Jahren, weshalb die Mannschaft
natürlich hervorragend eingespielt ist." Heute Abend erwartet sie der
Kastellauner Trainer außerdem extrem kämpferisch. "Wir müssen schauen,
dass wir noch einmal alle unsere Kräfte mobilisieren können, um
dagegenhalten zu können."
Über ihre personelle Situation klagen beide Trainer. "Wie schon
während der gesamten Saison sieht es auch diesmal schlecht aus, und wir
müssen sechs Ausfälle kompensieren", erzählt Fellenzer. Die Saison
beendet ist wegen anhaltender Rückenbeschwerden für Daniel Albrecht,
der von Niklas Tasch aus der zweiten Mannschaft ersetzt wird. Bei der
SG Gösenroth werden Kilian Letzas aus beruflichen Gründen und Michael
Dreher verletzt fehlen. Trainer Roth stellt sorgenvoll fest: "Uns
stehen nur acht gesunde Feldspieler zur Verfügung, sodass wir den Kader
um zwei Jugendspieler ergänzen müssen."
Doch in Roths Augen dürfen alle Probleme keine Rolle spielen: "Die
Mannschaft muss sich allein auf die Aufgabe konzentrieren, schließlich
weiß jeder, um was es für uns geht." (sni)
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 18.04.2009, Seite 13.
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Gösenroth muss weiter zittern |
Handball-Rheinlandliga: SG verliert beim HSC Schweich - Roth rechnet
HSC Schweich - SG Gösenroth 28:27 (16:14)
SCHWEICH. Das
Abstiegsgespenst rasselt mit der Kette und setzt die SG Gösenroth/
Laufersweiler enorm unter Druck. "Wir brauchen auf jeden Fall noch zwei
Punkte aus zwei Partien", erklärte Trainer Jürgen Roth nach der 27:28-Pleite beim HSC Schweich.
Das 1:0 zu Beginn sollte die einzige Führung der Gösenrother in der gesamten Partie bleiben. Mit einem 14:16 ging es in die Pause. Im zweiten Abschnitt schaffte die SG den 23:23-Ausgleich,
um prompt wieder auf die Verliererstraße zu geraten. Sieben Sekunden
vor dem Ende hatte die SG den Klassenverbleib beim Stand von 27:28 vor
Augen.
Die letzten Sekunden vor Schluss waren äußerst turbulent. Die Uhr
war ausgefallen, Schweichs Trainer wollte den Ball nicht hergeben, was
Gösenroths Christian Müller dazu veranlasste, die Kugel etwas rabiater
einzufordern. Dem Schiedsrichtergespann missfiel das und es zeigte
Müller die Rote Karte. Weil zwei Schweicher eine Zeitstrafe abbrummen
mussten, hieß die Konstellation in den letzten sieben Sekunden
Ballbesitz für Gösenroth bei 5:4-Überzahl. "Leider haben wir den Ausgleich nicht mehr geschafft", bedauerte Roth. (sni)
SG Gösenroth: Schmitz, K. Lengert - Herrmann (3), D. Stumm (7), Letzas, Müller (4), Seidensal (3), Peltsch (6), J. Tatsch (2), S. Stumm, A. Tatsch (2).
Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 07.04.2009, Seite 11.
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