„Ein
schwaches Spiel von beiden Seiten“, fand SG Trainerin Jutta Holl.
Allerdings mussten die Gastgeber ersatzgeschwächt in die Begegnung
gehen. Spielmacher Daniel Stumm verletzte sich im Freitagstraining
(Verdacht auf Muskelfasserriss), Martin Klünder spielte
grippegeschwächt. Seinen Einstand nach viermonatiger Verletzungspause
feierte Björn Gerhard. Ergänzt wurde die Mannschaft um den
Jugendspieler Sagel, der seine Sache auf der Aussenpositon nach Meinung
seiner Trainerin gut machte. Die SG bot damit zwei Auswechselspieler
auf und startete erwartungsgemäß.
Mit
4:0 schien das „Holl-Team“ auf dem Weg zum erwartet klaren Sieg. „Wir
haben richtig gut Tempo gemacht, dann aber den faden völlig verloren.
Die Chancen waren da, wir haben sie einfach nicht genutzt, sind auch
immer wieder am starken Hermeskeiler Keeper Wilhelmi gescheitert“, gab
Holl zu, die aber den Handball der Gäste als „ohne Struktur und System“
kritisierte. Ihre Mannschaft passte sich mehr und mehr der langsamen
Spielweise der Hochwälder an, die mit langen Ballpassagen das Tempo aus
dem Spiel nahmen. „Das ist ihnen zweifelsfrei gelungen. Meine
Mannschaft hat regelrecht um die Anschlusstreffer gebettelt“, klagte
die SG Trainerin. So verkürzten die Gäste zur Pause auf 11:8. Die
zweite Hälfte lief dann für die Gastgeber besser, dennoch fehlte der
gewohnte Dampf in eigener Halle.
Auf
der Spielmacherposition des Gastgebers überzeugte Christan Müller.
Hermeskeil verstand es geschickt, den Ball zu halten und so wurde es am
Ende ein knapperes Ergebnis als viele erwartet hatten. „Dennoch bin
auch ich mit dem Ergebnis zufrieden“, meinte die Trainerin
abschließend.
SG: Schmitz und Lengert – Hermann (1), Lissin (2),
Lippik (1), Müller (6/1), J.Tatsch (2/1), Gerhard (1), A.Tatsch (4),
Klünder (5), Sagel (2)
Quelle: mosel-handball.de