Startseite arrow Aktuelles arrow Martin Klünder bestraft Fehlpässe der HSG
Friday, 30. July 2010
Hauptmenü
Startseite
Aktuelles
Verein
Teams
Presse
Sponsoring
SG-Fanshop
Kontakt
Links
Fotos
Gästebuch
Forum
Sponsoring
Anmelden





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Besucherzähler

Martin Klünder bestraft Fehlpässe der HSG
Die SG Gösenroth gewinnt das Derby in Tiefenstein mit zehn Toren Vorsprung

HSG Tiefenstein - SG Gösenroth    23:33 (13:16)

IDAR-OBERSTEIN. Gösenroths Trainerin Jutta Holl war nach dem Kantersieg im Derby der Handball-Verbandsliga bei der HSG Tiefenstein/Algenrodt/Hettenrodt um einiges schlauer. "Für uns war es das erste Spiel nach der Pause. Wir wussten deshalb vor der Partie auch nicht so recht, wo wir stehen. Deshalb bin ich heilfroh das wir gewonnen haben".

Bis zur 45 Minute erwies sich die personell dünn besetzte HSG als ernst zu nehmender Spielpartner, der dann jedoch völlig einbrach. Tiefenstein leistete sich im Aufbauspiel zu viele grobe Fehlpässe, die allen voran Martin Klünder mit Tempogegenstoßtoren bestrafte. "Sie haben unser Spiel gut gelesen und auf unsere Fehler gewartet", befand HSG- Trainer Michael Schäfer. Geschuldet war dies auch der Tatsache, dass Tiefenstein praktisch ohne einen linken Rückraumspieler antrat. Tim Dröscher fehlte studienbedingt.

In Hälfte eins hielten die Gösenrother ihren Gegner kontinuierlich mit drei Toren auf Distanz. "Da haben unsere Abläufe aber noch gestimmt", sah Schäfer. Mangelnde Gefahr aus dem Rückraum glich die HSG mit guten Kreisanspielen aus, die zu Torerfolgen führten.

Die SG schaltete konsequent nach getaner Abwehrarbeit auf die "zweite Welle" um und baute auf die Dynamik seiner körperlich starken Rückraumakteure. Daniel Stumm, Jochen Tatsch und Christian Müller nahmen sich entweder selbst ihre Würfe, wurden effektiv ins Spiel gebracht, oder sie gaben den Druck geschickt zur nächsten Position weiter. Torjäger Klünder hielt sich an alter Wirkungsstätte als "Shooter" vornehm zurück, und warf nur zweimal aus der Ferne auf den HSG-Kasten.

Dennoch verriet der beste Angriff der Verbandsliga auch etliche Schwächen. Der bullige Arne Tatsch verballerte von der Linksaußenposition zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten und Neuzugang Björn Gerhard fehlte noch sichtlich die Bindung zu seinen Mitspielern.

Beim Zwischenstand von 16:22 (42.) war es endgültig um die HSG geschehen. Bei Tiefenstein schwanden minütlich die Kräfte und die Konzentration. Der gewaltige Aufwand erbrachte nur noch einen minimalen Ertrag. "Auf der Bank fehlen mir in solchen Phasen einfach die Alternativen. Es kamen dann noch zu viele Fangfehler hinzu", musste Schäfer beklagen. "Sonst spielen wir nicht so stabil", freute dies Holl umso mehr. Ihre Truppe war für die HSG so einfach eine Nummer zu groß.

Gösenroth schenkte den Gastgebern dafür Tor um Tor ein. "Wir müssen gegen die Mannschaften aus der unteren Region unsere Punkte holen", meinte Schäfer.

Frank Faber

 

HSG Tiefenstein: Stumm, Kuchenbecker - Christmann (3), Olbrich (5/1), Schäfer (6), Wagner (4), B. Brandenburg (1), Weinsheimer (1), N. Brandenburg (3), Lehnen.

SG Gösenroth: Schmitz, Lengert - Herrmann (2), Lisin (2), Stumm (6), Lippik (1), Müller (4), J. Tatsch (4), Gerhard, A. Tatsch (3/1), Klünder (11/3).


Nahe Zeitung vom Montag, 18. Januar 2010, Seite 16.

 
< Zurück   Weiter >
SG Aktuell
Handball Aktuell