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Hübner führt Gösenroth zum historischen Sieg

Handball-Rheinlandliga SG gewinnt zum ersten Mal gegen Irmenach – Torjäger ist mit zwölf Treffern der Matchwinner beim 26:25 in Kleinich

Von Michael Bongard

Kleinich. Dieses Spiel wird in die Hunsrücker Handballgeschichte eingehen: Die SG Gösenroth/Laufersweiler hat zum ersten Mal in ihrer Vereinshistorie die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch bezwungen. Und das auswärts, im Kleinicher Hirtenfeld, beim Rheinlandliga-Tabellenführer. Gösenroths Matchwinner beim 26:25-Derbysieg war ausgerechnet der Ex-Irmenacher Florian Hübner.
Hübners zwölfter und letzter Treffer war der entscheidende. Beim Stand von 25:25 war die Spannung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Hirtenfeldhalle förmlich greifbar: 41 Sekunden waren noch zu spielen, Gösenroth bekam einen Siebenmeter zugesprochen. Das Duell lautete Hübner gegen Irmenachs Torwart Christian Endel. Seine beiden Siebenmeter zuvor hatte der 33-Jährige eiskalt und ansatzlos im linken Eck verwandelt. Jetzt aber stockte Hübners Bewegungsablauf. „Ich wollte Endel ausgucken und habe angefangen, nachzudenken. Das macht man besser nicht“, sagte Hübner. Sein Wurf ging genau auf Endel, gegen dessen Fuß und von dort prallte der Ball Richtung Tor, gegen die Unterkante der Latte – und ins Netz. „Da war verdammt viel Glück dabei, aber das gehört dazu“, lachte Hübner.
Irmenach blieb noch eine Chance, doch Benjamin Dämgens Verzweiflungswurf aus 14 Metern prallte von Michael Lengerts Körper ab. Gösenroth hatte den Ball – und zum ersten Mal in der 30-jährigen Derbygeschichte gegen Irmenach gewonnen. Teufelskerl Lengert wurde direkt unter einer Spielertraube begraben, die Gösenrother Party mit ihren rund 100 Fans konnte beginnen.
Lengert war nach 45 Minuten beim Rückstand von 17:19 aufs Parkett geschlendert. Sein Kollege Jan Schneider hatte seine Sache gut gemacht, aber Lengert machte es noch besser. 54 Minuten war Gösenroth beim Tabellenführer und haushohen Favoriten hinterhergehechelt. Doch die Gäste ließen sich wie eine lästige Fliege niemals abschütteln. Ihr unbändiger Kampfgeist trieb die Gösenrother immer wieder an. Nach 54 Minuten und Hübners zehntem Tor war es dann soweit: Gösenroth übernahm beim 23:22 zum ersten Mal die Führung. Der ebenfalls überragende Timo Stoffel erhöhte auf 24:22. Es war das siebte Tor des 34-Jährigen bei seiner ersten Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. So einen treffsicheren Stoffel hatte man früher in Kleinich nicht gesehen.
Als Irmenachs Coach Markus Bach zwei Minuten vor Abpfiff eine Auszeit nahm, wähnten sich die Gösenrother beim 25:23 schon auf der Siegerstraße. Als Bachs grüne Karte kam, reckten die SG-Akteure die Arme in die Höhe. Doch Jutta Holl beruhigte sofort ihre Mannen. Die Trainerin traute dem Braten noch nicht – und behielt recht. Innerhalb weniger Sekunden glich Irmenachs Korab Mulliqi per Doppelpack zum 25:25 aus. Doch Hübner gehörte der letzte Akt in diesem dramatischen Derby.
„Das ist der Wahnsinn, dass wir hier gewonnen haben“, jubelte Hübner, der vor zwei Jahren in Irmenach aussortiert wurde. „Schon auf der Hinfahrt nach Kleinich habe ich dieses Kribbeln gespürt. Super, wie unsere Fans uns unterstützt haben. Im Hinspiel beim 26:29 war eine Friedhofsstimmung in Rhaunen, heute hat die Halle gebebt.“ Seinen Kameraden sprach der Matchwinner ein Lob aus: „Wir können uns aufeinander verlassen. Wir sind die älteste Mannschaft der Liga, aber wir wissen eben, wie man Handball spielt.“ Jutta Holl adelte ihren Torjäger: „Flo reißt alle mit, übernimmt Verantwortung und macht die Tore. Die Mannschaft hat eine tolle Moral, das begeistert mich. Ich bin schon lange in Gösenroth, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.“
Für Holl war der Knackpunkt die erste Gösenrother Führung nach 54 Minuten: „Wenn man immer führt wie Irmenach, dann ist es schwer, bei einem Rückstand wieder aufzustehen. Da haben sie Nerven gezeigt.“ Mächtig genervt war Holls Kollege nach der vielleicht größten Schmach der Vereinsgeschichte. „Das war eine bodenlose Frechheit gegenüber unseren Fans“, polterte Markus Bach. „Gösenroth hat ein gutes und glückliches Spiel gemacht, wir ein dummes und schlechtes. Es tut mir weh, wenn ich sehe, dass das Team nicht das macht, was der Trainer will.“ Dass die Ex-Irmenacher Hübner und Stoffel 19 der 26 Gäste-Tore markierten, wurmte Bach noch mehr: „Das war eine Zwei-Mann-Show. Ich hatte gedacht, irgendwann verlässt sie ihr Wurfglück. Aber das hielt bis zur letzten Sekunde.“ Seiner Mannschaft, die ohne den gezerrten Maxim Shalimov antreten musste, schrieb er ins Stammbuch: „Wenn Peter Hölzenbein als Einziger eine Trefferquote über 50 Prozent hat, sagt das alles.“ Vor allem seine Leistungsträger Nico Gedert oder Matthias Faust waren kaum zu sehen. „Doch“, stichelte Bach. „Beim Verwerfen der Bälle.“ Vielleicht hat Irmenach damit auch die Meisterschaft weggeworfen. Die HSG ist zwar immer noch Erster, aber der Vorsprung auf Bitburg ist bis auf einen Zähler geschmolzen. Am 10. März muss Irmenach in die Eifel. „Wir sind jetzt im Nachteil, haben das schwerere Restprogramm“, meinte Präsident Bernd Kirst. „Die Mannschaft ist gegenüber der Zeit vor der Winterpause nicht wiederzuerkennen. Vielleicht waren einige Spieler schon in Gedanken Meister.“
Gösenroth feierte den fünften Sieg in Serie derweil ausgelassen – und kann jetzt sogar von Rang drei träumen. Jutta Holl musste den größten Triumph ihrer Trainer-Karriere erst einmal verkraften: „Ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir hier gegen Irmenach gewonnen haben.“

 

Irmenach: Olivier, Endel – Schub (1), Gerhard, Adam (2), Hölzenbein (5), Dämgen (2), Mulliqi (4), Vasek (1), Kiesel, Gedert (5/2), Weber (2), Faust (3).

Gösenroth: Schneider, Lengert – J. Tatsch, Stumm, Herrmann, Dreher, Müller, Stoffel (7), Saidensal (2), Peltsch (2), Gerhard, A. Tatsch (2), Hübner (12/3), Fritz (1).

Schiedsrichter: Langelage und Rolser (beide Sinzig).

Zuschauer: 300 (ausverkauft).

Beste Spieler: Hölzenbein – Hübner, Stoffel, Lengert.

Spielfilm: 3:2 (13.), 7:4 (18.), 8:7 (23.), 10:9 (Halbzeit); 14:14 (37.), 18:15 (42.), 19:19 (46.), 22:21 (52.), 22:24 (55.), 25:25 (59.), 25:26 (60./Endstand).

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 6. Februar 2012, Seite 20

 
Gösenroth/Laufersweiler entscheidet Derby für sich

HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch – SG Gösenroth/Laufersweiler 25:26 (10:9)

(R.S.) Die Kulisse in der Hirtenfeldhalle stimmte! 250 Zuschauer wollten das Lokalderby zwischen der HSG und dem Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler sehen, wurden zumindest was die Spannung betraf nicht enttäuscht, wohl aber vom Spielausgang. Am Ende setzte es eine unglückliche Niederlage für den Tabellenführer, dem jetzt Verfolger Bitburg denkbar knapp im Nacken sitzt.
Das Team von Trainer Markus Bach musste aufgrund einer Oberschenkelverletzung auf Maxim Shalimov verzichten, seinen Part übernahm Peter Hölzenbein, dem sein Trainer das beste Saisonspiel bescheinigte. Damit endet auch die Zufriedenheit von Bach mit seinen Spielern im Angriff! Besonders hart ging der HSG Coach mit Matthias Faust und Nico Gedert ins Gericht: „Klare Chancen ließen sie ungenutzt, teilweise arrogant und überheblich“. Zufrieden zeigte sich Bach allerdings mit der Abwehrarbeit, übte aber Selbstkritik: „Florian Hübner (12/4) und Timo Stoffel (7) haben wir nicht in den Griff bekommen. Hier hätte ich den Abwehrverband früher umstellen müssen“. Aber auch Gästetrainerin Jutta Holl war mit der Leistung ihrer Mannschaft im ersten Spielabschnitt nicht einverstanden: „Wir hatten uns vorgenommen, schnell nach vorne zu spielen und so den Druck aufzubauen. Das ist uns aber überhaupt nicht gelungen, es fehlte vor allem die Aggressivität“.
Nach dem Wechsel nahm die Begegnung endlich Fahrt auf und damit hatte das Schiedsrichtergespann Langelage/Rolser seine liebe Mühe. Einig waren sich die Trainer darüber, dass den Unparteiischen jetzt Fehler auf beiden Seiten unterliefen. Die Gastgeber führten auch nach dem Wechsel ständig mit zwei bis drei Treffern bis in die Schlussphase, in der zunächst Florian Hübner in der 57. Minute eine Zeitstrafe für ein nach Ansicht von Holl „Allerweltsfoul“ kassierte und damit ein wichtiger Leistungsträger fehlte. Doch die Gastgeber verstanden es nicht, daraus ihr Kapital zu schlagen, im Gegenteil. Hübner kehrte aufs Spielfeld zurück und erzielte mit einem glücklich verwandelten Siebenmeter die 25:26 Führung. Im Gegenzug vergaben die Gastgeber ihre Chance, 10 Sekunden vor dem Ende landete ein Tempogegenstoßversuch beim Gastgeber, der über Rene Vasek Sekunden vor dem Ende die Chance zum Ausgleich hatte, diese aber nicht nutzte.
„Sicherlich ein glücklicher Sieg, aber aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt nicht unverdient“, freute sich Holl.
„Unser Manko lag klar im Angriff. Einige der Spieler kamen scheinbar nicht mit der Zuschauerkulisse zurecht, aus dem Rückraum hatten Benny Dämgen und Korab Muligi gerade mal 35 % Trefferquote. Lediglich mit den 8 Versuchen und 5 Treffern von Peter Hölzenbein kann ich zufrieden sein. Die SG hat ihre Leistung abgerufen und am Ende glücklich gewonnen“, resümierte Bach.

HSG: Endel und Olivier – Schub (1), Gerhardt, Adam (2), Hölzenbein (5), Dämgen (2), Muligi (4), Vasek (1), Kiesel, Gedert (4/2), Weber (2), Faust (3).

SG: Lengert und Schneider – Stoffel (7), J. Tatsch, Stumm, Herrmann, Dreher, Müller, Seidensal (2), Peltsch (2), Gerhard, Hübner (12/4), A. Tatsch (2), Fritz (1).

mosel-handball.de vom 05.02.2012

 
Stolpert Irmenach im Derby über Gösenroth?

Handball-Rheinlandliga Heißes Duell in der Hirtenfeldhalle – Bach hat großen Respekt vor den Gästen, Jutta Holl stapelt tief

Von Michael Bongard

M Simmern. Bei aller Eiseskälte dürfte dem Hunsrücker Handballfan am heutigen Samstag warm ums Herz werden: In der Kleinicher Hirtenfeldhalle empfängt um 19.30 Uhr der Tabellenführer HSG Irmenach/ Kleinich/Horbruch die derzeit überragend auftrumpfende SG Gösenroth/Laufersweiler. Es ist das Derby in der Rheinlandliga.
Die HSG Irmenach (1981 gegründet) hat in ihrer Historie bisher immer gegen den Lokalrivalen Gösenroth/Laufersweiler (seit 1974 dabei) gewonnen – zuletzt vor vier Monaten im Hinspiel mit 29:26. Irmenachs Trainer Markus Bach sagt: „Unsere Serie gegen Gösenroth soll noch 60 Jahre halten, wir haben nichts zu verschenken.“ Die Bilanz der vergangenen 30 Jahre lautet allerdings nur 5:0 für Irmenach – öfter standen sich beide Klubs nicht gegenüber. Irmenach verbrachte die meiste Zeit drittklassig, Gösenroth stürzte zeitweise sogar in die sechstklassige Verbandsliga ab. Wie im Vorjahr, als zwei Spielklassen die Klubs trennten. Jetzt sind die Nachbarn in der fünften Liga Konkurrenten. Aufsteiger Gösenroth macht seine Sache bisher prima, nach vier Siegen in Serie ist das Team von Jutta Holl auf Rang sechs vorgeprescht. „Bei unserer Leistung ist nicht mehr viel Luft nach oben“, sieht Holl momentan bärenstarke Gösenrother.
Und Irmenach? Die HSG führt das Klassement zwar an, doch nach der Winterpause hat sich der Tabellenführer keineswegs mit Ruhm bekleckert. Ein Debakel in Bad Ems und zwei Siege auf den letzten Drücker in Urmitz sowie gegen Biewer haben Coach Bach über sein in der Hinrunde so gefestigtes Team staunen lassen: „Wir sind verunsichert, vielleicht kommen wir mit dem Druck nicht klar, Meister zu werden. Gösenroth ist ein ganz gefährlicher Gegner, sie haben einen Lauf. Und ich weiß, dass es den Gösenrothern im Hinterkopf sitzt, uns endlich zu besiegen.“ Ist Irmenach heute im Derby fällig? Jutta Holl glaubt nicht daran: „Irmenach wird im Titelkampf nichts anbrennen lassen. Erst recht nicht gegen uns.“
Tatsächlich? Gösenroth hat mit Florian Hübner den Top-Torjäger der Liga in seinen Reihen, dazu mit Spielmacher Timo Stoffel einen weiteren Ex-Irmenacher, der immer besser in Gösenroth zurechtkommt. Beide dürften an alter Wirkungsstätte brennen – und: Mit Comebacker Christian Müller (fiel 13 Monate wegen einer Schulterverletzung aus) hat Holl eine weitere Waffe im Rückraum. Die Trainerin hat alle Mann an Bord. Anders Irmenach: Der Russe Maxim Shalimov laboriert immer noch an einer Zerrung, Bach will ihn nur im Notfall bringen. Und der könnte heute gegen Gösenroth eintreten.

Der Expertentipp

Daniel Fellenzer, Trainer der HSG Kastellaun/Simmern, und sein Tipp zum Derby Irmenach gegen Gösenroth: „Bei Gösenroth ist der Druck weg, sie können befreit aufspielen, mit ihrer erfahrenen Truppe sind sie vor allem in den engen Partien im Vorteil. Und es kann eng werden, aber wenn bei Irmenach die Einstellung stimmt, werden sie das Derby wie immer gewinnen.“

Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 4. Februar 2012, Seite 13

 
Derby zwischen Hunsrück-HSG und Aufsteiger Gösenroth/Laufersweiler

(Samstag 19.30 Uhr Hirtenfeldhalle)

Ausgangslage: „Derbies haben ihre eigenen Gesetze“, meint HSG Coach Markus Bach, dessen Team den Aufsteiger aus Gösenroth/Laufersweiler erwartet, der seit vier Spieltagen ungeschlagen ist und weit vor seinen Saisonerwartungen liegt. „Die können gegen uns befreit aufspielen, wir haben uns selbst unter Druck gesetzt als wir das Zwischenziel ausgegeben haben, kein Spiel bis zum Spiel gegen Bitburg verlieren zu wollen. Zudem haben wir uns frühzeitig zum Meisterschaftsziel bekannt. Es scheint allerdings, dass meine junge Mannschaft mit diesem Druck nicht umgehen kann und auch die erfahrenen Spieler sich schwer tun“, gesteht Bach.

Personal: Auf Seiten der Gastgeber fehlt lediglich Johann Sveinson aus beruflichen Gründen, die Gäste laufen in Bestbesetzung auf.

Prognose: „Wenn wir an die Leistung der Vorwoche anknüpfen und guten Handball zeigen, können wir den Gastgebern das Leben schwer machen. Die HSG hat sicherlich Steigerungspotential und wird ihrer Favoritenrolle gerecht werden“, glaubt SG Trainerin Jutta Holl. „Wir nehmen die Favoritenrolle an und wollen auch so auftreten. Die SG hat mit Timo Stoffel und Florian Hübner, dem momentanen Torschützenkönig der Liga, sehr erfahrene Leute“, erklärt Bach.

mosel-handball.de vom 01.02.2012

 
SG Gösenroth gewinnt zum dritten Mal in Folge

Handball-Rheinlandliga Geschlossene Mannschaftsleistung gefällt Jutta Holl

SG Gösenroth/Laufersweiler - HSV Rhein-Nette 31:27 (15:15).

Obwohl die SG Gösenroth im Jahr 2012 noch ohne Punktverlust ist und mittlerweile auf Platz sechs rangiert, wehr Trainerin Jutta Holl konsequent alle Gratulationen zum Klassenverbleib ab. „Man gratuliert ja auch nicht einen Tag vor dem eigentlichen Geburtstag“, meinte sie lakonisch. Dann rechnete sie aber doch vor: „Zwei Punkte brauchen wir noch.“ Gegen Rhein-Nette entwickelte sich ein schnelles Spiel, das die Zuschauer in der Rhaunener Idarwaldhalle begeisterte. Gösenroth versuchte den überragenden Andernacher Jörn Kobusch mit Manndeckung in Schach zu halten, hatte aber damit mehr Probleme als Rhein-Nette. Zur Pause, beim Stand von 15:15, stellte Jutta Holl auf eine 5:1-Deckung um. Lange Zeit legte Gösenroth nun eine Zwei-Tore-Führung vor, schaffte es aber nie, sich weiter abzusetzen. Prompt schaffte Rhein-Nette beim 26:26 nicht nur den Ausgleich, sondern ging sogar mit 27:26 in Führung. Doch ausgerechnet jetzt zogen die Gösenrother eine Serie an, die Florian Hübner in der Schlusssekunde mit ei nem Schlagwurf aus 14 Metern zum 31:27 beendete. „Wir sind ausgeglichen besetzt. Wenn wir auswechseln ist kein Leistungsabfall erkennbar. Das war wieder der Schlüssel zu unserem Sieg“, erklärte Jutta Holl. Tatsächlich hatte die SG am Ende mehr Kraft und gewann deshalb noch deutlich.

SG: Lengert, Schneider – Stoffel (2), Müller (5), J. Tatsch (2), Stumm (2), Herrmann (2), Dreher, Seidensal (2), Peltsch (2), Gerhard, Hübner (5), A. Tatsch (8/4), Fritz (1).sn/bon

Nahe Zeitung vom Dienstag, 31. Januar 2012, Seite 11

 
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